Gestapelte Goldbarren.
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Goldpreis auf Rekordniveau: 5.000 US-Dollar in Reichweite – Wie weit kann der Anstieg noch gehen?

Geopolitische Spannungen und die Schwäche des US-Dollars treiben den Goldpreis über die Marke von 4.900 US-Dollar pro Unze. Doch wie viel höher könnte der Preis noch steigen?
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In den vergangenen Monaten hat der Goldpreis eine beeindruckende Aufwärtsbewegung vollzogen. Am Freitag hat der Preis für eine Feinunze Gold (Goldkurs) (31,1 Gramm) zeitweise einen neuen Höchststand von 4.967,03 US-Dollar erreicht. Nur noch ein kleiner Schritt bis zur wichtigen 5.000-Dollar-Marke. Der Goldpreis liegt aktuell bei 4.947,57 US-Dollar (Stand: 15:47 Uhr), was einen leichten Rückgang bedeutet.

Doch was sind die Treiber des Anstiegs? Experten stimmen überein, dass vor allem die weltweiten geopolitischen Unsicherheiten sowie die wachsende Skepsis gegenüber der US-Wirtschaftspolitik den Goldpreis als sicheren Hafen für Investoren attraktiv machen. Besonders die anhaltend niedrigen Zinssätze und die Unsicherheit über die Unabhängigkeit der US-Notenbank in der Ära Donald Trumps haben viele Investoren verunsichert und den Goldpreis in die Höhe getrieben.

Goldman Sachs hebt Prognose für den Goldpreis auf 5.400 US-Dollar an

Die US-Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) hat ihre Prognose für den Goldpreis bis Ende 2026 auf 5.400 US-Dollar je Unze angehoben. In ihrer neuesten Analyse argumentieren die Analysten, dass die Nachfrage nach Gold von Zentralbanken, die ihre Währungsreserven diversifizieren möchten, sowie von privaten Investoren weiter zunehmen werde.

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"Gold wird zunehmend als Absicherung gegen Unsicherheiten betrachtet“, erklärt Daan Struyven, Analyst bei Goldman Sachs. "Mit einer zunehmenden Zahl institutioneller Käufer und einer stagnierenden Goldproduktion sind die Marktrisiken auf der Oberseite verschoben.“

Ein weiterer Faktor, der den Goldpreis stützt, ist der schwächelnde US-Dollar. Der Dollar-Index hat seit Jahresbeginn mehr als 9 Prozent verloren. Dadurch wird Gold für Käufer aus dem Ausland günstiger. Analysten gehen davon aus, dass der Preis weiter steigen könnte, wenn die US-Notenbank ihre lockere Geldpolitik fortsetzt und die politischen Spannungen rund um den US-Dollar zunehmen.

Auch Thomas Altmann, CFA bei QC Partners, teilt diese Einschätzung:"Sichere Häfen sind nach wie vor gefragt. Zudem trägt die Schwäche des US-Dollars zur Preissteigerung bei. Gold und Silber (Silberpreis) nähern sich Marken, die noch vor kurzem als undenkbar galten". Und weiter:"Für Gold ist die 5.000-Dollar-Marke in greifbarer Nähe, für Silber könnte es die 100-Dollar-Marke sein. Zudem wird US-Staatsanleihen immer weniger als sicherer Hafen betrachtet, was die Nachfrage nach den Edelmetallen anheizt."

Silberpreis auf Rekordkurs: 100 US-Dollar rücken näher

Der Silberpreis verzeichnete am Freitag einen Anstieg von mehr als 3,4 Prozent und stieg auf 99,57 US-Dollar pro Feinunze. Damit befindet sich Silber in unmittelbarer Nähe der wichtigen 100-US-Dollar-Marke, die einen weiteren Aufschwung für das Edelmetall auslösen könnte.

Ein wesentlicher Faktor für den Anstieg des Silberpreises ist das wachsende Interesse von Investoren, die in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit nach alternativen Anlagemöglichkeiten suchen. Silber profitiert nicht nur von der allgemeinen Rallye im Edelmetallmarkt, sondern auch von seiner Rolle als Industriemetall. Besonders in der Elektronik- und Solartechnologie ist die Nachfrage nach Silber seit Jahren auf einem Rekordhoch. Sollte sich die weltweite Wirtschaft weiterhin von den Folgen der Pandemie erholen, könnte dies die Nachfrage nach Silber weiter anheizen.

Analysten sehen Silber daher nicht nur als Schutz vor Inflation, sondern auch als einen aufstrebenden Rohstoff, der in den kommenden Jahren mit dem Goldpreis konkurrieren könnte. Angesichts der geopolitischen Risiken und der wirtschaftspolitischen Lage in den USA könnte der Silberpreis bald neue Höchststände erreichen.

Autor: sbh-Redaktion/FH


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