- Bank of America rechnet 2026 mit 7.100 Punkten.
- Der S&P 500 könnte um lediglich 5 Prozent steigen.
- Im Bärenfall könnte der Index auf 5.500 Punkte fallen.
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Die Bank of America (Bank of America Aktie) dämpft die Euphorie. Während der S&P 500 in den vergangenen drei Jahren jeweils zweistellige Gewinne verbuchte, rechnet das Institut für das Jahr 2026 nur noch mit einem verhaltenen Anstieg. Savita Subramanian, Leiterin der Abteilung US-Aktienstrategie und quantitative Strategie, geht davon aus, dass der S&P 500 im kommenden Jahr auf 7.100 Punkte klettern wird. Dies entspräche einer Steigerung von lediglich rund 5 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag.
In diesem Jahr seien sowohl höhere Bewertungen als auch zunehmende Gewinne die treibenden Kräfte gewesen, die den Index um rund 15 Prozent nach oben trieben. Für das Jahr 2026 erwartet sie hingegen , dass vor allem das Ergebniswachstum den S&P 500 stützt, während die Bewertung sich voraussichtlich um etwa zehn Prozentpunkte zurückbildet.
Das Szenario bleibt jedoch alles andere als eindimensional. Im Bärenfall sieht Subramanian den S&P 500 bei 5.500 Punkten, was einem Minus von etwa 20 Prozent entspricht und damit im Rahmen typischer Rückgänge während einer US-Rezession liegt. Im optimistischen Bull-Case hält sie hingegen einen Sprung bis auf 8.500 Punkte für möglich. Das entspräche einem Kursplus von etwa 25 Prozent.
Selbst die Basisprognose bedeutet eine klare Abkühlung: Nach einem Plus von über 20 Prozent in den Jahren 2023 und 2024 sowie rund 15 Prozent Zuwachs in diesem Jahr könnte sich das Momentum im Jahr 2026 spürbar abschwächen. Im langfristigen Durchschnitt legte der S&P 500 in den vergangenen zehn Jahren jährlich um rund 12 Prozent zu.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Die Botschaft der Bank of America lautet somit: Die ganz großen Sprünge könnten erst einmal vorbei sein, selbst wenn die Unternehmensgewinne weiter steigen.
Autor: sbh-Redaktion/FH
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