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Zwischen Euphorie und industriellem Realismus: Wie Linde, Hapag-Lloyd und dynaCERT die neue Realität der Wasserstoff-Wirtschaft definieren
Wir erleben einen entscheidenden Wendepunkt in der globalen Wasserstoffwirtschaft: Die Phase der spekulativen Euphorie, die den Beginn des Jahrzehnts prägte, ist einer Phase des industriellen Realismus und der technokratischen Umsetzung gewichen. In Investorenkreisen und Industrieanalysen hat sich der Begriff der „Mean Reversion“ durchgesetzt – eine Rückkehr zur Realität, weg von unrealistischen Hyper-Wachstumsszenarien hin zu physisch machbaren Projekten. Laut dem Global Hydrogen Review 2025 der Internationalen Energieagentur (IEA) wächst der Wasserstoff-Sektor zwar stetig und erreichte 2024 eine Nachfrage von fast 100 Mio. t, doch die Struktur dieses Wachstums ist komplexer als prognostiziert. In diesem neuen Umfeld, in dem regulatorische Eingriffe wie „FuelEU Maritime“ und der Emissionshandel (EU ETS) das Tempo diktieren, kristallisieren sich drei unterschiedliche Gewinnerprofile heraus: Der Infrastruktur-Gigant Linde, der Logistik-Riese Hapag-Lloyd und der technologische Brückenbauer dynaCERT, der eine hochspannende Nische besetzt.
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