Rheinmetall OHB BB Biotech – Aktien, mit denen wir uns an diesem Wochenende beschäftigen.Ist der Defensetrend vorbei oder kommen die Düsseldorfer wieder „an die Sonne“ – zumindest kurstechnisch? Kann Biotech weitere spannende Übernahmestories liefern – oder war das starke Q2 ein Ausreisser bei BB Biotech?
Und ob die OHB Aktie nach dem SpaceX-Hype in extreme Kurshöhen gelaufen nach dem Kurshalbierer und der Kapitalerhöhung noch Luft nach oben hat – oder der bisher margenschwache europäische Space-Player wieder in der Versenkung versinkt? In drei Beiträgen haben wir an diesem Wochenende uns diese drei „Stories“ näher angesehen: So ist BB Biotech durchaus einen zweiten Blick wert – und die Branche auch?
Die Zeitenwende hat viele Gesichter –Rheinmetall OHB BB Biotech als Beispiele…
Während der deutsche Rüstungsprimus Rheinmetall nach dem F126-Schock um die 1.000-Euro-Marke kämpft und die Frage im Raum steht, ob die viel zitierte Zeitenwende-Aktie bereits ihr Pulver verschossen hat oder vor einem zweiten Frühling steht, tun sich parallel dazu ganz andere Märkte auf: Die Raumfahrt erfindet sich mit Playern wie SpaceX, Rocket Lab und dem Bremer Traditionshaus OHB neu – letzteres übrigens längst in der Hand von Finanzinvestor KKR und der Gründerfamilie und nur noch mit geringem Freefloat handelbar. Und währenddessen erlebt die Biotechnologie eine überraschende Renaissance: BB Biotech meldet ein Quartalsplus von 17 Prozent, Milliarden-Übernahmen durch GSK und Vertex befeuern die Branche, und Analysten fragen sich, ob der große Rotations-Trade weg von KI nun endlich hin zu Pharma und Space führt.
Was wie drei völlig unterschiedliche Geschichten klingt, eint ein gemeinsamer Nenner: Überall wird gerade Zukunft gebaut – mal mit Kanonen und Pulver, mal mit Raketen und Satelliten, mal mit Krebsmedikamenten und Übernahmeprämien jenseits der 100 Prozent. Die einen setzen auf Resilienz und Verteidigungsautarkie, die anderen auf den nächsten M&A-Deal, und wieder andere auf den Wettlauf ins All. Die entscheidende Frage für Anleger: Wo liegt das bessere Risiko-Rendite-Profil – beim kurstechnisch angeschlagenen Rüstungskonzern mit 73 Milliarden Auftragsbestand, beim Weltraum-Pionier aus Bremen, der längst nicht mehr an der Börse glänzt, oder bei der Biotech-Beteiligungsgesellschaft, die sich mit KI-gestützter Research-Plattform und 39 Portfolio-Positionen neu aufstellt?
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