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WDH: Zuspruch aus der SPD für Ilse Aigner als Bundespräsidentin

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BERLIN (dpa-AFX) - Aus den Reihen der SPD kommt Unterstützung für eine mögliche Kandidatur der CSU-Politikerin Ilse Aigner als Bundespräsidentin. "Ich kenne und schätze Ilse Aigner seit vielen Jahren. Sie ist eine kluge und verantwortungsbewusste Demokratin und wäre mit Sicherheit eine geeignete Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin", sagte der SPD-Politiker und ehemalige Arbeitsminister Hubertus Heil dem Berliner "Tagesspiegel".

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Der bayerische Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher (SPD) sagte der Zeitung: "Ilse Aigner gelingt es, Brücken zwischen politischen Lagern und gesellschaftlichen Gruppen zu bauen und so den Zusammenhalt zu stärken. Sie verfügt über Regierungserfahrung auf Landes- und Bundesebene und vereint zugleich die verbindenden Tugenden einer hochrespektierten Parlamentspräsidentin."

Aigners bodenständige Art schaffe Vertrauen und ermögliche eine unverstellte Kommunikation. "Gerade in Zeiten wachsender Distanz zwischen Bürgern und Politik kann diese sympathische Authentizität verbindend wirken."

Der Bewerber für den FDP-Vorsitz, Wolfgang Kubicki, sagte der "Rheinischen Post": "Ich schätze Ilse Aigner persönlich sehr und traue ihr das Amt auch zu, aber über Namen wird die FDP zu gegebener Zeit befinden." Wichtig sei, dass in Zukunft jemand das Amt übernehme, der sein Ohr näher an der Bevölkerung habe und den Mut, auch mal Unpopuläres zu sagen.

Söder stützt mögliche Kandidatur Aigners als Staatsoberhaupt

Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident und CSU-Parteichef Markus Söder seine Unterstützung für Aigner zugesagt, sollte diese das Amt der Bundespräsidentin anstreben. "Die Union wird nach dem Sommer einen Vorschlag machen. Wenn Ilse Aigner möchte, hat sie meine volle Sympathie und Unterstützung", sagte Söder in einem Interview der Zeitungen "Münchner Merkur" und "tz".

Das nächste deutsche Staatsoberhaupt wird am 30. Januar kommenden Jahres von der Bundesversammlung gewählt. Frank-Walter Steinmeier darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten, nach zehn Jahren endet seine Zeit als Bundespräsident im März 2027./cab/DP/jha

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