Der geplante Fonds unterscheidet sich strukturell von klassischen Spot-ETFs. Laut SEC-Dokumenten investiert der Fonds mindestens 80 Prozent seines Nettovermögens in Instrumente mit Bitcoin-Bezug – primär in Anteile bereits existierender Spot Bitcoin ETPs. Der Zusatz Premium im Namen verweist auf eine integrierte Optionsstrategie: Goldman Sachs plant, Call-Optionen auf diese Spot-ETFs zu verkaufen, die zwischen 40 und 100 Prozent des Bitcoin-Exposures abdecken. Ziel ist es, durch die vereinnahmten Prämien ein laufendes Einkommen zu generieren.
Das offizielle Filing stellt klar: Der Fund investiert unter normalen Umständen in Investments, die ein Exposure zu Bitcoin bieten, hält BTC jedoch nicht direkt. Die Verwaltung erfolgt über Goldman Sachs Asset Management (GSAM), wobei Raj Garigipati, Oliver Bunn und Sergio Calvo de Leon als Portfoliomanager benannt wurden.
Der Schritt folgt unmittelbar auf das Debüt eines Spot-Bitcoin-ETFs von Morgan Stanley, der am ersten Handelstag Zuflüsse in Höhe von 30 Millionen US-Dollar verzeichnete. Ein Ticker oder der konkrete Handelsplatz für das Goldman-Produkt stehen derzeit noch nicht fest. Die Nachricht fiel mit einem Kursanstieg von Bitcoin zusammen, der am Tag der Einreichung um vier Prozent zulegte und bei etwa 74.800 US-Dollar notierte.

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