Smartphone-Markt bricht ein – Apple könnte der große Gewinner sein
Nicolas Ebert
Nicolas Ebert
Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.
Der Smartphone-Markt steuert laut IDC auf den stärksten Einbruch seiner Geschichte zu. Doch Apple wirkt besser vorbereitet. Die Bank of America sieht durch KI neues Milliardenpotenzial.
Für dich zusammengefasst:
Der Smartphone-Markt könnte 2026 um 14 Prozent fallen.
Android-Geräte werden um 20 Prozent zurückgehen.
Apple erwartet ein Minus von 5,2 Prozent bei iPhone-Auslieferungen.
Der Smartphone-Markt steuert auf einen historischen Einbruch zu. Nach Einschätzung von International Data Corporation (IDC) könnten die weltweiten Auslieferungen 2026 um 14 Prozent auf 1,09 Milliarden Geräte fallen. Das wäre der stärkste Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen.
Besonders hart trifft es Android-Geräte. Hier erwartet IDC ein Minus von 20 Prozent. Apple schneidet besser ab. Die Prognose für die iPhone-Auslieferungen wurde auf ein Minus von 5,2 Prozent verbessert. Zuvor war ein Rückgang von 8,1 Prozent erwartet worden.
Belastend wirken vor allem steigende Speicherkosten. Speicherchips werden massiv für Rechenzentren im Bereich künstliche Intelligenz nachgefragt. Hinzu kommen höhere Öl- und Transportkosten durch den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Dadurch steigt der durchschnittliche Verkaufspreis für Smartphones laut IDC auf den Rekordwert von 550 US-Dollar.
Apple ist laut IDC besser vorbereitet als viele Wettbewerber. Der Konzern habe sich frühzeitig Speicher gesichert, sein China-Geschäft stabilisiert und das iPhone 17 gut für den Trend zu teureren Modellen positioniert.
Die Bank of America (Bank of America Aktie) bestätigte ihre Kaufempfehlung für Apple und hob das Kursziel von 330 auf 380 US-Dollar kürzlich an. Analyst Wamsi Mohan sieht Apple im Vorteil, wenn künstliche Intelligenz stärker über persönliche Agenten läuft. Siri könnte dabei zur zentralen Schnittstelle werden. Bis zum Jahr 2030 hält er zusätzliche Umsätze von 15 bis 30 Milliarden US-Dollar für möglich.
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