Darüber hinaus beschlagnahmten Ermittler mehr als 503 Internetdomains, die als gefälschte Krypto-Investmentplattformen dienten, sowie einen Telegram-Kanal mit über 6.000 Nutzern, über den gezielt Arbeitskräfte für Betrugsoperationen angeworben wurden.
Die Maßnahmen sind Teil der Arbeit der sogenannten “Scam Center Strike Force”, die im November 2025 ins Leben gerufen wurde. Parallel zu den Sicherstellungen erhoben die Ermittler Anklage gegen zwei chinesische Staatsbürger, die ein Betrugszentrum im Shunda-Komplex in Myanmar betrieben haben sollen. Laut US-Justizministerium wurden dort Menschen unter Zwang festgehalten und gezwungen, internationale Opfer über gefälschte Krypto-Investmentplattformen zu täuschen. In einem dokumentierten Fall soll ein einzelnes Opfer um mehr als drei Millionen US-Dollar gebracht worden sein.
Das FBI schätzt die Verluste aus Krypto-Investmentbetrug allein im Jahr 2025 auf 7,2 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von etwa 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Dunkelziffer dürfte aber höher sein, sagt die Behörde, weil die meisten Betroffenen die Straftaten nicht zur Anzeige brächten.
Das Justizministerium betont, es wolle die beschlagnahmten Gelder an Geschädigte zurückführen. Theoretisch könnte zumindest ein Teil des Volumens aber in den Staatskassen landen. Denn seit US-Präsident Donald Trump im März letzten Jahres per Dekret die Schaffung einer Bitcoin- und Krypto-Reserve angeordnet hat, können beschlagnahmte digitale Assets auch in Staatseigentum übergehen.
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