- Johann Wadephul sieht Afrika als Chancenkontinent.
- Rund 120 deutsche Unternehmen sind in Kenia tätig.
- Das deutsch-kenianische Migrationsabkommen bietet Chancen.
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Mit Blick auf die Zollpolitik der US-Regierung sagte Wadephul, die Botschaft der Maßnahme sei ein klares Signal, dass alle Länder ihr Wirtschaftsportfolio diversifizieren müssen. "Der afrikanische Kontinent birgt dabei voraussichtlich großes Wachstumspotenzial", betonte er.
In der Vergangenheit habe sich die Wirtschaft auch in Deutschland vor allem auf den Norden und den Süden des Kontinents konzentriert, allerdings zu wenig auf die übrigen Länder. Wadephul ist mit einer größeren Wirtschaftsdelegation in Kenia. Derzeit sind rund 120 deutsche Unternehmen in Kenia vertreten.
Minister verweisen auf Chancen durch Migrationsabkommen
Mudavadi verwies auf kenianische Gesetzesinitiativen und Maßnahmen, die das Risiko für ausländische Investoren verringerten und den Standort Kenia attraktiver machen sollen, etwa eine Verschärfung des Geldwäschegesetzes. Die Regierung arbeite weiterhin an der Bekämpfung der Korruption.
Beide Minister verwiesen auf Chancen durch das deutsch-kenianische Migrationsabkommen, das Fachkräften einen legalen Weg auf den deutschen Arbeitsmarkt ebnet, aber auch auf Qualifikationsmaßnahmen in Kenia setzt. Sorge vor negativen Auswirkungen wie etwa einem "Brain Drain" - also dem Verlust dringend im Land benötigter Fachleute wie beispielsweise medizinischem Personal - habe er nicht./czy/DP/jha
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