Ich will nur klarstellen: mir bereitet es keine Freude, darauf hinzuweisen, dass wir ja schon lange davor gewarnt haben, dass der Markt die geldpolitischen Risiken im Zuge der politischen Druckmache auf die Fed unterschätzt. Spätestens dieser Schritt sollte aber den ein oder anderen wachrütteln.
Klar, es mag sein, dass die Bemühungen der US-Regierung, die Kontrolle über die US-Geldpoltik zu erlangen, den kurz oder gar mittelfristigen Zinsausblick nicht groß ändern wird und dies damit auf den ersten Blick wenig relevant für den Dollar erscheinen mag. Die Fed befindet sich ohnehin in einem Zinssenkungszyklus. Es geht aber darum, dass sich die Reaktionsfunktion der Notenbank grundsätzlich und langfristig ändern dürfte, sollte das Weiße Haus Erfolg haben (wovon wir ausgehen). Das mag erst relevant werden, wenn die Inflationsrisiken wieder spürbar steigen. Denn dann ist zu erwarten, dass die Fed auf diese kaum hinreichend reagieren wird. Da der Devisenmarkt vorausschauend ist, rechtfertigt das eine höhere US-Dollar-Risikoprämie aber schon heute.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| SH8JA6 | Call | EUR/USD | Hebel: 5,1 |
| SB7FCY | Put | EUR/USD | Hebel: 5,4 |
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