In den USA stieg die Beschäftigtenzahl stärker als gedacht, und die Arbeitslosenquote ging deutlicher zurück als von Volkswirten erwartet. Nur die Lohnentwicklung blieb hinter den Erwartungen zurück.
Der Bericht zeigt laut Ökonomen aber auch Schwächen. Nach Einschätzung von Commerzbank-Volkswirt Christoph Balz zeigt der Bericht, dass die Wirtschaft an Schwung verloren hat. "Wichtig ist, dass der private Sektor nur 74.000 Stellen geschaffen hat." In konjunktursensiblen Sektoren wie der Industrie und Unternehmensnahen Dienstleistungen stagniere die Stellenzahl und die Beschäftigung sinke. Neue Stellen wurden laut der Statistik vor allem im Bildungswesen der Bundesstaaten und lokalen Gebietskörperschaften geschaffen.
Die etwas verbesserte Stimmung im Dienstleistungssektor der USA bewegte den Markt kaum. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) signalisiert wieder ein leichtes wirtschaftliches Wachstum. "Das Niveau ist im historischen Vergleich zwar noch nicht besonders hoch, dennoch dürften die Konjunktursorgen kleiner werden, nachdem auch der Arbeitsmarktbericht positiv überraschte", kommentierte Ulrich Wortberg, Volkswirt bei der Helaba. "Spekulationen auf sinkende Leitzinsen werden mit den Zahlen gedämpft."/jsl/jha/
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