Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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US-Aktienmarkt hebt Konsumentenvertrauen

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Aktien heben Konsumentenvertrauen


Das US-Konsumentenvertrauen ist gemäß der Umfrage des Forschungsinstituts Conference Board von 92,2 Punkten im März auf 92,8 Punkte im April angestiegen und verzeichnete damit seinen dritten Anstieg in Folge. Die Stimmungsaufhellung dürfte auf die zwischenzeitliche Feuerpause im Nahen Osten und die damit einhergehende Erholung am US-Aktienmarkt zurückzuführen sein. Die Entwicklung des US-Konsumentenvertrauens steht jedoch im Widerspruch zur Entwicklung der US-Konsumentenstimmung gemäß der Erhebung der University of Michigan. Letztgenannter Indikator verzeichnete im April ein Allzeittief. Da die Stichprobe des Conference Board um ein Vielfaches größer ist und auch andere Indikatoren eine weniger getrübte Stimmung der Verbraucher anzeigen, messen wir der Entwicklung des Konsumentenvertrauens gemäß Conference Board mehr Gewicht bei.

Inflationssorgen im Euroraum

Die Inflationserwartungen der Verbraucher im Euroraum sind ausweislich der jüngsten EZB-Umfrage nach oben geschnellt. So sind beispielsweise die Inflationserwartungen für die nächsten drei Jahre von 2,5 % im Februar auf 3,0 % im März angestiegen. Derweil wird das Statistische Bundesamt heute seine vorläufige Schätzung für die April-Inflationsrate in Deutschland veröffentlichen. Da die Preise an den Zapfsäulen in Deutschland trotz der 12-Uhr-Regel weiter angestiegen sind, könnte bei der Inflationsrate für April eine 3 vor dem Komma stehen. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben gestern bekanntgegeben, das OPEC-Kartell zum 1. Mai verlassen zu wollen. Obgleich die VAE zu den größeren Ex-porteuren von Rohöl gehören, legte gestern die Notierung für ein Faß Rohöl der Sorte Brent mit Liefertermin Juni um rund 3 US-Dollar zu. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass die EZB im weiteren Jahresverlauf ihren Einlagesatz zweimal um jeweils einen Viertelprozentpunkt anheben wird.

Fed-Chef Jerome Powell im Fokus

Die US-Notenbank wird heute abend den Zinsentscheid ihres Offenmarktausschusses bekanntgeben. Nach unserer Prognose werden die US-Währungshüter ihr Zielband für den Tagesgeldsatz bei 3,50 % bis 3,75 % belassen. Unsere Prognose entspricht der einhelligen Erwartung der von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Bankvolkswirte. Abwarten dürfte angesichts der durch den Irankrieg entstandenen Unsicherheiten bei den Notenbankern Trumpf bleiben. Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer dürfte vornehmlich der im Anschluß an die Gremiensitzung stattfindenden Pressekonferenz gelten. Aus den Reihen der Journalisten wird mit Sicherheit die Frage an den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell gestellt werden, ob er nach dem bevorstehenden Ende seiner Amtszeit als Vorsitzender des Gouverneursrates noch einfaches Mitglied des Gouverneursrates bleiben will. In der jüngeren Vergangenheit sind Fed-Vorsitzende nach dem Ende ihrer Amtszeit auch aus dem Gouverneursrat ausgeschieden. Ein Verbleiben von Jerome Powell im Gouverneursrat würde US-Präsident Donald Trump die Möglichkeit nehmen, das Gremium mit einem weiteren Getreuen zu besetzen. Somit könnte sich Jerome Powell aus Sorge um die Unabhängigkeit der US-Notenbank - oder auch, um Donald Trump demonstrativ die Stirn zu bieten - entscheiden, bis Ende Januar 2028 an Bord zu bleiben.


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