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Umfrage: Mehrheit schränkt sich wegen hoher Preise ein

BERLIN (dpa-AFX) - Die anhaltenden Preissteigerungen zwingen viele Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge zum Sparen. 58 Prozent der Befragten gaben in einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL/ntv an, sich zuletzt im Alltag eingeschränkt zu haben. 41 Prozent sagten dagegen, ihr Verhalten habe sich nicht wesentlich verändert. Besonders häufig sparen demnach Jüngere unter 30 Jahren sowie Menschen mit geringerem Einkommen.

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Research-Team arbeitet an einer Statistik (Symbolbild).
Quelle: - ©unsplash.com:

Wer spart, tut das meist in mehreren Bereichen gleichzeitig. Am häufigsten wird beim Essengehen gespart: 76 Prozent der Betroffenen nennen diesen Punkt. Jeweils 69 Prozent reduzieren Ausgaben für Neuanschaffungen und Lebensmittel, 65 Prozent beim Kraftstoff.

Auch bei Energieverbrauch, Urlaub und Freizeitaktivitäten schränken sich die Bürgerinnen und Bürger demnach ein: 59 Prozent sparen bei Energie, 57 Prozent beim Urlaub und 55 Prozent bei Freizeitangeboten.

Jeder dritte Autofahrer fährt wegen hoher Spritpreise seltener

Die gestiegenen Kraftstoffpreise verändern der Umfrage zufolge das Mobilitätsverhalten vieler Autofahrer in Deutschland. Knapp jeder dritte Nutzer eines Benzin- oder Dieselautos (31 Prozent) fährt demnach derzeit seltener mit dem Wagen als noch vor einigen Wochen. 68 Prozent geben an, ihr Fahrverhalten nicht verändert zu haben.

Besonders groß ist der Spareffekt bei Menschen mit niedrigerem Einkommen. In Haushalten mit weniger als 2.500 Euro Nettoeinkommen fahren 44 Prozent seltener Auto. Bei Haushalten mit mehr als 4.000 Euro Einkommen sind es 24 Prozent. Wer täglich auf das Auto angewiesen ist, reduziert seine Fahrten deutlich seltener als Gelegenheitsfahrer.

Wer das Auto häufiger stehen lässt, weicht oft auf andere Verkehrsmittel aus. 51 Prozent nutzen der Umfrage zufolge öfter das Fahrrad, 42 Prozent gehen häufiger zu Fuß. 35 Prozent steigen verstärkt auf Busse und Bahnen um, 22 Prozent organisieren Fahrgemeinschaften.

In der repräsentativen Forsa-Umfrage wurden 1.005 Menschen am 24. und 27. April 2026 befragt./sl/DP/zb

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