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Ukraine sperrt Polymarket

Die Ukraine hat den Zugang zum Prognosemarkt Polymarket gesperrt. Behörden stufen die Plattform als nicht lizenziertes Glücksspiel ein.
  • Die Ukraine hat den Zugang zum Prognosemarkt Polymarket gesperrt und das Angebot offiziell als nicht lizenziertes Glücksspiel eingestuft. Grundlage ist ein Beschluss der Nationalen Kommission für die Regulierung elektronischer Kommunikation vom 10. Dezember 2025. Internetanbieter sind demnach verpflichtet, Online-Angebote zu blockieren, die ohne gültige Lizenz Glücksspiele organisieren oder unterstützen.
  • Im Rahmen der Umsetzung wurde die Domain polymarket.com in das staatliche Register gesperrter Websites aufgenommen. Der Zugriff auf die Plattform ist aus der Ukraine damit nicht mehr möglich, wie lokale Medien berichten.
  • Polymarket ermöglicht den Handel mit Kontrakten auf reale Ereignisse, deren Preise die vom Markt erwarteten Wahrscheinlichkeiten widerspiegeln. Das Angebot umfasst unter anderem Sportereignisse sowie politische und wirtschaftliche Entwicklungen. Ukrainische Behörden kritisierten zuletzt insbesondere Wetten auf geopolitische Ereignisse im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg.
  • Polymarket ist bereits in mehr als dreißig Ländern eingeschränkt, darunter auch in Deutschland, Frankreich, im Vereinigten Königreich, Italien und Australien. Auch in den USA nehmen regulatorische Eingriffe zu, zuletzt auf Ebene einzelner Bundesstaaten.
  • Darüber hinaus steht Polymarket zunehmend wegen möglicher Insidergeschäfte in der Kritik. Zuletzt sorgte ein Fall für Aufmerksamkeit, bei dem ein Nutzer wenige Stunden vor dem Zugriff der USA auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro eine entsprechende Wette platzierte und dadurch einen Gewinn von 430.000 US-Dollar erzielte. Mehr zu den Hintergründen hier: 430.000 USD Gewinn: Wer steckt hinter dem Polymarket-Trade auf den Maduro-Sturz?
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