- US-Truppenabzug könnte Ramstein stark treffen.
- Ramstein hat fast 8.000 US-Amerikaner mit Familien.
- Wirtschaftskraft der US-Militärpräsenz über 2 Milliarden USD.
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"Mit Familiennachzug sind das insgesamt 10.000 bis 12.000 Menschen, die wegziehen. Für Ramstein wäre das fatal." Die pfälzische Gemeinde halte Infrastruktur vor für eine verlässlich hohe Zahl an US-Amerikanern. "Wenn ein großer Teil dauerhaft wegfällt, wäre das ein schmerzhafter wirtschaftlicher Einschnitt", betonte der Bürgermeister. In der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach direkt an dem riesigen US-Luftwaffenstützpunkt leben fast 8.000 US-Amerikaner mit Familien.
Die Wirtschaftskraft der US-Militärpräsenz lässt sich für Ramstein pro Fiskaljahr auf mehr als zwei Milliarden US-Dollar beziffern. Inbegriffen sind etwa Löhne, Mieten und Aufträge für lokale Firmen.
"Ist die Wirtschaftskraft einmal weg, kommt sie nie wieder"
Die pfälzischen Kommunen Pirmasens und Zweibrücken stünden stellvertretend für Regionen, die sich vom Abzug von US-Soldaten nicht erholt hätten, sagte Hechler. "Die leiden noch heute darunter. Wenn die Wirtschaftskraft einmal weg ist, kommt sie meist nie wieder."
Allerdings sehe er derzeit keine Anzeichen für einen Teilabzug von US-Soldaten im Raum Ramstein. "Die Baustelle rund um das künftige US-Krankenhaus in Weilerbach brummt." In Weilerbach entsteht derzeit für etwa 1,59 Milliarden US-Dollar die größte US-Armeeklinik außerhalb der Vereinigten Staaten. Sie soll das in die Jahre gekommene US-Krankenhaus in Landstuhl ersetzen.
Mit Blick auf die aktuelle Außenpolitik der USA sagte Hechler, es sei schade, dass nach Jahrzehnten geordneten Zusammenlebens von Deutschen und US-Amerikanern in der Westpfalz derzeit Unruhe entstehe. "Das ist ein Durcheinander, das wir bisher so nicht kannten."/wo/DP/zb
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