Gestapelte Goldbarren.
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Trumps neue Zölle beflügeln den Goldpreis – das raten Experten jetzt

Die neuen Zölle von Trump sorgen für Rückenwind beim Goldpreis. Experten sehen weiteres Potenzial für das Edelmetall und empfehlen verschiedene Investitionsstrategien. So können Anleger vom Goldpreis profitieren.
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Die von US-Präsident Donald Trump kürzlich angekündigten Importzölle in Höhe von 30 Prozent auf Warenimporte aus der Europäischen Union und Mexiko haben den Goldpreis (Goldkurs) in die Höhe getrieben. Am Dienstagvormittag stieg der Goldpreis zeitweise auf 3.361,65 US-Dollar pro Unze, was einem Anstieg von 0,56 Prozent entsprach.


Seit Jahresbeginn hat Gold in US-Dollar gerechnet um rund 28 Prozent zugelegt, während der S&P 500 im gleichen Zeitraum nur um 6,58 Prozent zulegte. 


Alonso Munoz, Chief Investment Officer bei Hamilton Capital Partners, erklärte gegenüber CNBC, dass Gold nicht nur den S&P 500, sondern auch andere traditionelle sichere Anlagen, wie beispielsweise US-Staatsanleihen, übertroffen habe. Letztere böten aufgrund ihrer Volatilität und schwankenden Renditen weniger Stabilität.


Munoz wies auf das zunehmende Investoreninteresse an Gold hin. Insbesondere im ersten und zweiten Quartal dieses Jahres habe es sich als Absicherung in Zeiten hoher Volatilität und risikobehafteter Anlagen bewährt. Solange die Unsicherheiten anhalten, sieht er weiteres Potenzial für einen Anstieg des Goldpreises in diesem Jahr.

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Chee Keong Koh, Leiter der Devisenstrategie bei WRISE, prognostiziert, dass der Goldpreis im Jahr 2025 zwischen 3.100 und 3.500 US-Dollar schwanken könnte. Koh betonte, dass Gold aufgrund seiner Krisenresistenz, seiner Eignung als Wertaufbewahrungsmittel und seiner Effektivität als Diversifikator auch zukünftig ein wichtiger Bestandteil von Risikomanagementstrategien bleiben werde.


Auch der World Gold Council erwartet einen Anstieg der Goldreserven der Zentralbanken sowie eine Abkehr vom US-Dollar. In einer Umfrage gehen 73 Prozent der Befragten davon aus, dass die Dollarbestände in den nächsten fünf Jahren sinken werden. 


Stefan Hofer, Chefstratege bei LGT Private Banking, prognostiziert einen Anstieg des Goldpreises auf 3.650 US-Dollar pro Unze im kommenden Jahr. Dies entspräche einem Anstieg von rund 9 Prozent. Er führt diesen Anstieg auf die zunehmenden Inflationsängste zurück.


Er empfiehlt Anlegern, die in Gold investieren möchten, bei einem Einstieg auf eine breitere Portfoliodiversifikation zu setzen und besonders bei Preisen nahe 3.100 US-Dollar zuzugreifen. Er hebt die Aktien von Barrick Gold und Newmont Corporation hervor, die aufgrund starker Gewinnwachstumsraten und einer strategischen Marktpositionierung attraktive Chancen bieten.


Munoz von Hamilton Capital Partners zufolge könnte sich der Kauf von physischem Gold auszahlen. Er betont, dass physisches Gold eine sichere und greifbare Möglichkeit der Wertaufbewahrung bietet und deutlich kostengünstiger sei als Gold-ETFs, die jährlich bis zu 0,4 Prozent Gebühren verlangen.


Trotz der anhaltenden Beliebtheit von Gold als sicherer Hafen zeigt sich Will McDonough, CEO der Corestone Capital, skeptisch. Er sieht in Kupfer und Bitcoin potenzielle Konkurrenten für Gold als Krisenabsicherung. Für viele bleibe Gold jedoch, insbesondere in physischer Form, eine wertvolle Alternative in unsicheren Zeiten.

ARIVA.DE Redaktion/fh


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