Seit der Nominierung von Kevin Warsh für die Nachfolge als Präsident der US-Notenbank Fed am Freitag hat der Dollar Auftrieb erhalten, während der Euro im Gegenzug unter Druck geriet. Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump schürte an den Märkten Zweifel, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik in den Vereinigten Staaten kommen wird. Warsh galt lange als geldpolitischer Falke, hat sich also tendenziell für höhere Zinsen eingesetzt. Zuletzt hat er sich aber für Leitzinssenkungen ausgesprochen.
Im weiteren Handelsverlauf erwarten Marktbeobachter eher wenig Impulse am Devisenmarkt. Es stehen kaum wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Für etwas Bewegung könnten Inflationsdaten aus Frankreich sorgen, die im Tagesverlauf erwartet werden./jkr/jha/
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