Trump will sich Gesundheitscheck unterziehen

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WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump will sich heute in einem Militärkrankenhaus einer turnusgemäßen ärztlichen Untersuchung unterziehen. Für den 79-Jährigen ist es bereits der dritte solche Termin in den vergangenen 13 Monaten. Die Untersuchung im Walter-Reed-Krankenhaus bei Washington ist dem Weißen Haus zufolge für den Vormittag (Ortszeit) angesetzt. Nach der letzten regulären jährlichen Untersuchung hatte Leibarzt Sean Barbabella dem Präsidenten eine "hervorragende Gesundheit" bescheinigt.

In den USA gehört es zu den Eigenheiten des Politikbetriebs, dass Präsidenten regelmäßig öffentlich Auskunft über ihren Gesundheitszustand geben - nicht, weil es gesetzlich vorgeschrieben wäre, sondern weil es sich im Laufe der Jahre so eingebürgert hat.

Trump leidet an chronischem Beinvenenleiden

Im Juli horchten viele auf, als bekannt wurde, dass Trump vorsichtshalber wegen "leichter Schwellungen" im unteren Bereich seiner Beine erneut untersucht wurde. Wie das Weiße Haus in der Folge mitteilte, leidet Trump demnach an einer chronisch venösen Insuffizienz - also einer Erkrankung der Beinvenen, die vor allem bei älteren Menschen vorkommt. Trump wird am 14. Juni 80 Jahre alt.

Nach einer weiteren Untersuchung in dem Militärkrankenhaus in Bethesda am Rande der Hauptstadt im Oktober war Trump nach Angaben seines Leibarztes nicht nur kerngesund, sondern deutlich besser in Schuss als es sein Alter vermuten ließe. Barbabella kam damals zu dem Schluss, Trump habe das Herz und Gefäßsystem eines 65-Jährigen. Kritiker bemängeln, dass die Veröffentlichungen zu Trumps Gesundheit oft rosige Worte enthielten, aber kaum unabhängig nachprüfbare Fakten.

Blutergüsse an Trumps Händen

Während seiner zweiten Amtszeit hatte es immer wieder Spekulationen über Trumps Gesundheitszustand gegeben, unter anderem als Aufnahmen von - teils offenbar überschminkten - Blutergüssen an seinen Händen und geschwollen wirkenden Beinen im Netz die Runde machten.

Trump erklärte die Blutergüsse mit häufigem Händeschütteln, seine Sprecherin Karoline Leavitt nannte zusätzlich auch noch die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten als Ursache./she/DP/zb



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