- Ken Paxton gewinnt die Vorwahl in Texas.
- Paxton erhält in der Stichwahl 63 Prozent der Stimmen.
- Paxton und Talarico treten am 3. November an.
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Im konservativen Texas ist die Entscheidung für Paxton bemerkenswert: Als Generalstaatsanwalt des Bundesstaats musste er sich unter anderem einem Amtsenthebungsverfahren wegen Vorwürfen von Korruption und Amtsmissbrauch stellen. Nach 38 Jahren Ehe verließe ihn zudem im vergangenen Jahr seine Frau und warf ihm öffentlich Untreue vor. Die Demokraten machen sich deshalb mit Blick auf die Wahl im November Hoffnungen, mit ihrem Kandidaten James Talarico erstmals seit 1993 wieder einen Senator aus Texas nach Washington zu schicken.
Im ersten Wahldurchgang im März hatte Cornyn noch knapp vorn gelegen. Weil sich aber keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit sichern konnte, wurde eine Stichwahl angesetzt. Trump hatte seine Unterstützung für Paxton erst vor rund einer Woche ausgesprochen. Die Wahl galt deshalb auch als Test für die Frage, wie viel Gewicht Trumps Wahlempfehlung in der Partei hat.
Paxton ging gerichtlich gegen Biden-Sieg vor
Paxton wird dem rechten Flügel der Partei zugerechnet und gilt als rigoroser Unterstützer Trumps. Er brachte unter anderem den von Trump gewollten Neuzuschnitt der Wahlkreise in Texas auf den Weg. Zudem unterstützte er Trumps widerlegte Behauptung der "gestohlenen" Wahl 2020. Er focht das Ergebnis vergebens vor dem obersten US-Gericht an.
Paxton und Talarico konkurrieren bei den Zwischenwahlen am 3. November um einen der 33 zur Wahl stehenden Sitze im US-Senat. Derzeit haben die Republikaner in der Parlamentskammer eine knappe Mehrheit halten./jcf/DP/zb
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