Der Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) findet im November in der südafrikanischen Metropole Johannesburg statt. Der Gruppe gehören 19 Staaten, die Europäische und die Afrikanische Union an.
Trump fügte hinzu, dass das Treffen ohne die USA als Teilnehmer nicht "sehr wichtig" sei. Der G20 sei dann nicht dasselbe Treffen, so der US-Präsident. Er hatte im April angedeutet, dass er den Gipfel im November boykottieren könnte. Ganz so drastisch klangen seine Aussagen nun nicht mehr. Ramaphosa betonte, dass es wichtig sei, dass die USA weiterhin eine Schlüsselrolle innerhalb der G20-Gruppe spielten.
USA haben weiße Südafrikaner als Flüchtlinge aufgenommen
Trump wirft Südafrika unter anderem vor, einen "Genozid" an weißen Bauern zu begehen. Fachleute und Südafrikas Regierung widersprechen der Darstellung eines angeblichen Völkermords entschieden.
Kürzlich hatten die USA eine erste Gruppe weißer Südafrikaner aufgenommen und ihnen Flüchtlingsstatus erteilt. Anfang Februar fror Trump bereits Hilfen für Südafrika ein. Im März wiesen die USA zudem den südafrikanischen Botschafter aus.
Kurz vor Trumps Treffen mit Ramaphosa hatte US-Außenminister Marco Rubio bei einer Anhörung im US-Senat gesagt, die US-Regierung habe sich entschieden, nicht am diesjährigen G20-Gipfel in Südafrika teilzunehmen - "weder auf der Ebene der Außenminister noch auf der Ebene des Präsidenten". Rubio selbst war dem G20-Außenministertreffen im Februar ferngeblieben./jac/DP/he
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