- Tesla übertraf die Gewinn-Erwartungen im Q1.
- Der Umsatz lag jedoch unter den Prognosen.
- Investitionen steigen stark und belasten die Aktie.
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Der Elektroautobauer Tesla hat im ersten Quartal die Erwartungen beim Gewinn übertroffen, während der Umsatz hinter den Prognosen zurückblieb. Eine deutliche Anhebung der Investitionsausgaben ließ die Aktie nachbörslich fallen.
Gewinn über Erwartungen, Umsatz enttäuscht
Tesla meldete für das erste Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 41 Cent und lag damit über den Analystenschätzungen von 37 Cent. Der Umsatz erreichte hingegen lediglich 22,39 Milliarden US-Dollar und verfehlte die Konsensprognose von 22,64 Milliarden US-Dollar.
Trotz des gemischten Zahlenwerks stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 16 Prozent von 19,3 Milliarden US-Dollar. Besonders das Kerngeschäft mit Fahrzeugen legte zu: Die Erlöse im Automobilsegment wuchsen auf 16,2 Milliarden US-Dollar, nach 14 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Margen steigen
Die Bruttomarge im Automobilgeschäft kletterte auf 19,2 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit über einem Jahr. Tesla profitierte dabei von höheren durchschnittlichen Verkaufspreisen sowie sinkenden Materialkosten.
Zusätzliche Einmaleffekte, etwa im Zusammenhang mit Zöllen und Garantierückstellungen, unterstützten das Ergebnis. Der Nettogewinn stieg auf 477 Millionen US-Dollar, verglichen mit 409 Millionen US-Dollar im Vorjahr.
Aktie dreht nach Investitionswarnung ins Minus
Finanzchef Vaibhav Taneja kündigte an, dass die Investitionen in diesem Jahr deutlich steigen werden. Die Kapitalausgaben sollen 2026 auf über 25 Milliarden US-Dollar steigen – deutlich mehr als die zuvor erwarteten 20 Milliarden US-Dollar. Allein im ersten Quartal erhöhten sich die Investitionen um 67 Prozent auf 2,49 Milliarden US-Dollar.
Diese Aussicht belastete die Aktie, die bereits seit Jahresbeginn rund 14 Prozent verloren hat und damit hinter anderen Tech-Schwergewichten zurückbleibt.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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