- Immobilienpreise in Deutschland dürften steigen.
- Preisanstieg von drei Prozent wird für dieses Jahr erwartet.
- Hoher Bedarf an Wohnungen wird nur zur Hälfte gedeckt.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Der Druck auf Immobilienkäufer ist in den vergangenen Jahren gestiegen, schreibt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seiner Studie. Bundesweit sind demnach die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum zwischen 2018 und 2025 rund sieben Prozent stärker gestiegen als die verfügbaren Einkommen. "Für viele junge Haushalte bleibt der Erwerb von Wohneigentum schwer erreichbar und ist häufig nur mit Erbschaften, Schenkungen oder familiärer Unterstützung realistisch."
Lage für Käufer in vielerorts verschärft
Besonders in Süddeutschland und im Berliner Umland sind die Immobilienpreise stärker gestiegen als die Einkommen, zeigt die Analyse. Gleiches gilt für den Norden um Hamburg und den Westen rund um Frankfurt sowie Teile von Nordrhein-Westfalen. In weiten Gegenden Ostdeutschlands sind dagegen die verfügbaren Einkommen stärker gestiegen als die Preise für Wohneigentum.
In Deutschland müssten die Kaufnebenkosten sinken, damit wieder mehr Familien Wohneigentum kaufen können, fordert der BVR: "Erleichterungen bei der Grunderwerbsteuer sind dafür dringend nötig - etwa durch einen Freibetrag, einen niedrigeren Steuersatz bei Selbstnutzung oder eine gezielte Freistellung für junge Familien", sagte Präsidentin Marija Kolak.
Kritik übte der Verband an der Debatte über die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände in Berlin. "Sie schafft keinen zusätzlichen Wohnraum, verunsichert aber Investoren und finanzierende Banken." So könne sich der Wohnungsmangel verschärfen und auch jenseits der Hauptstadt Geldgeber davon abhalten, in den Neubau zu investieren./als/DP/stw
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
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