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Software-Crash reißt Bitcoin unter 71.000 US-Dollar: Das steckt hinter dem Krypto-Abverkauf

Der Kurssturz am Krypto-Markt spitzt sich nach dem Crash bei Tech-Werten weiter zu. So steht es wirklich um Bitcoin, Ethereum und Co.
  • Bitcoin rutschte am Donnerstagmorgen auf unter 71.000 US-Dollar. Der Grund: Am gestrigen Mittwoch kam es erneut zu einem Abverkauf bei globalen Technologieaktien – insbesondere im Bereich der SaaS-Werte (Software-as-a-Service). Dies riss in der Folge auch asiatische Tech-Aktien in den tiefroten Bereich.
  • Nach einem massiven Sell Off am Dienstag, bei dem der S&P 500 Software- und Dienstleistungsindex um fast 4 Prozent fiel, gab der Sektor am Mittwoch weitere 0,73 Prozent nach. Er verzeichnete damit den sechsten Verlusttag in Folge und verlor seit dem 28. Januar rund 830 Milliarden US-Dollar an Marktwert.
  • Insbesondere Anthropics Claude konnte das KI-Fieber zuletzt erneut anheizen. Ein Plug-in für Claudes Agenten für Aufgaben in den Bereichen Recht, Vertrieb, Marketing und Datenanalyse signalisierte den Vorstoß von LLMs in die “Anwendungsschicht”, wo diese zunehmend das Geschäftsmodell von Software-Anbietern gefährden.
  • Der Abverkauf im Softwar-Sektor griff auch auf andere Marktsegmente über. Zudem sorgt der Zirkelbezug der Investments zwischen NVIDIA, OpenAI und Oracle für anhaltende Verunsicherung unter den Anlegern. Auslöser hierfür ist, dass NVIDIA-CEO Jensen Huang beim angekündigten Investitionspaket für OpenAI zuletzt zurückruderte. Des Weiteren lieferten Alphabet und Qualcomm enttäuschende Quartalszahlen.
  • Die Verunsicherung unter den Anlegern greift derweil auch auf den Krypto-Markt über. Bitcoin verlor in den vergangenen 24 Stunden knapp 8 Prozent. ETH hat es ähnlich hart getroffen und notiert nun nur noch knapp über 2.000 US-Dollar.
  • Beeindrucke Stärke kann derweil erneut Hyperliquid vorweisen. Während Bitcoin in den vergangenen 7 Tagen rund 20 Prozent an Wert verlor und ETH gar 30 Prozent, notiert HYPE knapp 3 Prozent im Plus.
  • Die aktuelle Gleichsetzung von Bitcoin und Co. mit klassischen Software-Unternehmen erscheint jedoch kaum gerechtfertigt. Inwieweit die latente Sorge vor der Bedrohung durch Quantencomputer das Marktgeschehen zusätzlich beeinflusst, lässt sich nur schwer beziffern. Für langfristig orientierte Anleger könnten die aktuellen Kurse bei Bitcoin und vereinzelten Altcoins jedoch eine attraktive Einstiegsgelegenheit bieten.

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