SEC genehmigt Chainlink ETF: Wie Krypto-Indexfonds die Wall Street erobern
Noch in dieser Woche soll der LINK ETF von Bitwise an der NYSE Arca starten. Warum Chainlink nun eine wahre Flut an Krypto-Indexfonds folgen könnte.
Der Assetmanager Bitwise darf seinen beantragten Chainlink ETF offiziell unter dem Tickersymbol CLNK an der NYSE Arca notieren. Nach der Genehmigung durch die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) wird der ETF voraussichtlich schon in dieser Woche aufgelegt und ermöglicht traditionellen Anlegern fortan einen einfachen LINK-Zugang.
Bitwise hatte das S-1-Formular für den Chainlink ETF im August eingereicht – als erster Anbieter überhaupt. Darüber hinaus beantragte das Unternehmen erst vor wenigen Tagen börsengehandelte Indexfonds auf Aave, NEAR, Sui, Uniswap, Tron und Zcash sowie auf Bittensor, Ethena, Starknet, Hyperliquid und Canton. LINK könnten also bald zahlreiche Nachahmer folgen.
Bei Chainlink handelt es sich um das führende dezentrale Oracle-Netzwerk, das Blockchains mit externen Datenquellen verbindet. Der native Token LINK dient zur Bezahlung von Datenanbietern und zur Absicherung des Netzwerks durch Staking. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert LINK bei 13,65 US-Dollar, was einem Wochenplus von 10,1 Prozent entspricht.
Besonders attraktiv für Investoren: Um eine frühzeitige Beteiligung zu fördern, bietet der ETF für die ersten drei Monate eine vollständige Gebührenbefreiung für Vermögenswerte von bis zu 500 Millionen US-Dollar an. Erst nach Ablauf des Befreiungszeitraums wird die Verwaltungsgebühr entsprechend ähnlichen Krypto-ETFs auf 0,34 Prozent festgesetzt.
Der Assetmanager hatte 2025 bereits einen erfolgreichen Solana ETF gestartet und anschließend Indexfonds auf XRP und Dogecoin nachgelegt. Für das neue Handelsjahr bleibt die Bitwise-Chefetage optimistisch: “Wir erwarten, dass Bitcoin neue Allzeithochs setzt und der Vier-Jahres-Zyklus verschwindet.”
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