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Schweizer Glücksspielaufsicht zeigt FIFA-NFT-Plattform an

Die Schweizer Glücksspielaufsicht Gespa hat Strafanzeige gegen die NFT-Plattform "FIFA Collect" eingereicht. Der Vorwurf: Illegales Glücksspielangebot.
  • Die Schweizer Glücksspielaufsicht Gespa hat eine Strafanzeige gegen die NFT-Plattform der FIFA eingereicht. Laut einer am 17. Oktober veröffentlichten Mitteilung habe sich „in Zusammenhang mit der Blockchain-basierten Plattform FIFA Collect“ der Verdacht bestätigt, dass „nicht lizenzierte Glücksspielangebote“ betrieben würden. Diese seien nach Schweizer Recht illegal.
  • FIFA Collect entstand 2022 im Rahmen der Kooperation zwischen der FIFA und dem Blockchain-Unternehmen Algorand. Über die Plattform vertreibt der Weltfußballverband digitale Sammelobjekte zu großen Turnieren wie der Weltmeisterschaft.
  • Laut Gespa handle es sich bei den vertriebenen Angeboten “teilweise um Lotterien und teilweise um Sportwetten”. Die abschließende strafrechtliche Beurteilung liege bei den Strafverfolgungsbehörden.
  • Über die Online-Plattform collect.fifa.com würden “verschiedene Wettbewerbe – etwa „Drops“ oder „Challenges“ – im Zusammenhang mit sogenannten Collectibles angeboten”. Diese werden als Non-fungible Token (NFTs) vertrieben. Die Teilnahme sei laut Gespa nur gegen Geldeinsatz möglich, “wobei geldwerte Gewinne erzielt werden können”. Die Gewinnvergabe erfolge dabei durch Zufallsverfahren.
  • Die Glücksspielaufsicht wurde nach eigenen Angaben Anfang Oktober auf das Angebot aufmerksam. Weitere Details wollte die Behörde mit Verweis auf laufende Verfahren nicht nennen.
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