- Die russische Notenbank senkt den Leitzins auf 16 Prozent.
- Der Leitzins wurde um 0,5 Prozentpunkte reduziert.
- Die Inflation fiel im November auf 6,6 Prozent.
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"Die Wirtschaft kehrt weiter zu einem ausgewogenen Wachstumspfad zurück", erklärte die Notenbank die Entscheidung. Sie verwies auf die im November gesunkene Inflation. Die Preissteigerungsrate war im November auf 6,6 Prozent gefallen. Sie liegt aber weiter deutlich über dem Zielwert der Notenbank von vier Prozent. Die Notenbank stellt daher weiterhin eine restriktive Geldpolitik in Aussicht. Mit einer restriktiven Geldpolitik soll die Nachfrage gedämpft werden, um die Inflation zu bremsen.
Die russische Wirtschaft wird aktuell vor allem durch die Rüstungsproduktion gestützt, die wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine massiv ausgebaut wurde. Der Mangel an Arbeitskräften treibt die Löhne und verhindert eine Ausweitung der Produktion, was die Preise treibt.
Die Privatwirtschaft leidet jedoch unter hohen Zinsen. Laut Ökonomen dürfte die aktuelle Zinssenkung angesichts des weiterhin hohen Niveaus kaum Erleichterung bringen. Im kommenden Jahr dürften Steuererhöhungen die Inflation anschieben. So soll die Mehrwertsteuer um von 20 Prozent auf 22 Prozent angehoben werden. Dies schränkt die Möglichkeit für künftige Zinssenkungen ein./jsl/men
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