- Alexander Hoffmann rechtfertigt Angriffe auf den Iran.
- Jens Spahn sieht Völkerrecht als diffizil an.
- Tod iranischer Führer gilt als gute Nachricht für Sicherheit.
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Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) sagte zu solcher Kritik, es scheine ihm völkerrechtlich etwas diffiziler zu sein, als manche einfache Antwort es vermuten lasse. Er könne es nicht als völkerrechtlich irgendwie nachvollziehbar empfinden, "wenn ein solches Regime einfach machen kann, was es will".
"Weine toten Mullahs keine Träne nach"
Spahn betonte vor einer Fraktionssitzung, das Vorgehen der USA und Israels berge Risiken, er sage aber auch: "Ich weine toten Mullahs keine einzige Träne nach." Der Fall dieses Regimes sei wünschenswert, denn es habe Terror und Hass in der Region und in der Welt befördert. Hoffmann sagte, der Tod führender Köpfe der iranischen Führung sei "eine gute Nachricht" für die Sicherheit Deutschlands, Europas und das Existenzrecht Israels.
Mit Blick auf die weitere Entwicklung machte der CSU-Politiker deutlich: "Alles ist besser als dieses Regime." Es sei größter Unterstützer des internationalen Terrorismus und massakriere die eigene Bevölkerung. Die Militärschläge seien die entschlossene Antwort darauf, dass die Mullahs mit dem andauernden Griff nach der Atombombe zu einer großen Bedrohung geworden seien.
Beim Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei Präsident Donald Trump müsse es darum gehen, "unmissverständlich den Schulterschluss mit den USA zu demonstrieren", sagte Hoffmann. Zugleich gelte es, deutsche und europäische Interessen gegenüber Trump zu vertreten und zu artikulieren./sam/DP/stw
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