- Die Ukraine hat ihren Patriot-Schutzschirm ausgebaut.
- Deutschland hilft bei der Verstärkung der Luftabwehr.
- Die Ukraine benötigt westliche Systeme gegen russische Angriffe.
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Die Ukraine verfügte bislang nur über wenige Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot, die vor allem aus Deutschland oder mit deutscher Hilfe geliefert wurden. Sie haben sich als wirkungsvollster Schutz gegen russische ballistische Raketen erwiesen. Insgesamt sollten Medienberichten zufolge im Oktober zehn Patriot-Batterien in der Ukraine gewesen sein, darunter auch aus Deutschland.
Im Juli hatten Bundeskanzler Merz und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre bei einem Treffen im Berlin beschlossen, die Verstärkung der ukrainischen Luftabwehr mit zwei Patriot-Flugabwehrsystemen gemeinsam zu finanzieren. Anfang August teilte die Bundesregierung mit, dass die Lieferung der Patriot-Systeme anlaufen könne. Ursprünglich war geplant, zwei Systeme für jeweils etwa eine Milliarde Euro in den USA zu kaufen und direkt in die Ukraine zu bringen. Da sie aber nicht sofort lieferbar waren, sollte die Bundeswehr zunächst zwei ihrer noch neun Patriots an die Ukraine abgeben und dann Ersatz aus den USA bekommen.
Verhandlungen über weiteren Aufbau der Luftabwehr gehen weiter
Die Ukraine ist dringend auf westliche Flugabwehrsysteme beim Schutz ihrer Städte vor russischen Angriffen angewiesen. Nach Selenskyjs Worten arbeitet die Ukraine mit ihren Unterstützern weiter am Aufbau eines zuverlässigen Luftabwehrsystems. "Die Verhandlungen über weitere gemeinsame Schritte zur Stärkung der Luftabwehr werden sowohl auf Regierungsebene als auch direkt mit den Herstellern der erforderlichen Systeme fortgesetzt." Er kündigte "weitere Ergebnisse" an.
Die Ukraine wehrt sich seit über dreieinhalb Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg. Russland überzieht den überfallenen Nachbarn dabei mit schweren Luftangriffen, teils mit Kampfdrohnen, teils mit Marschflugkörpern, aber auch mir Kampfflugzeugen und Raketen./cha/DP/he
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