- Porsche verkauft seine Beratungstochter MHP an TCS.
- Der Unternehmenswert von MHP beträgt 320 Millionen Euro.
- Porsche streicht bis 2035 weitere 5.000 Stellen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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MHP hat seinen Unternehmenssitz in Ludwigsburg bei Stuttgart und ist bislang eine 100-prozentige Tochterfirma des Sport- und Geländewagenherstellers. Die Behörden müssen der vollständigen Übernahme noch zustimmen. Die Partner erwarten einen Abschluss der Transaktion in den kommenden Monaten. Zum Kaufpreis machten Porsche und TCS keine Angaben. Einer Pflichtmitteilung von Tata zufolge beträgt der MHP-Unternehmenswert 320 Millionen Euro.
Kooperation soll fortgeführt werden
TCS bietet IT-Dienstleistungen, Beratung und Technologielösungen an und ist Teil des indischen Mischkonzerns Tata Group. Die Inder wollen MHP demnach als eigenständiges Beratungshaus unter der bisherigen Marke weiterführen. Die Zusammenarbeit zwischen Porsche und MHP soll nach dem Eigentümerwechsel fortgesetzt werden. Geplant ist demnach eine Zusammenarbeit bei Künstlicher Intelligenz. Ziel sei, die digitale Transformation von Porsche voranzutreiben und zusätzliche Potenziale entlang der Wertschöpfungskette zu erschließen.
Porsche war seit 1998 an MHP beteiligt, vor gut zweieinhalb Jahren erfolgte die vollständige Übernahme. Das Haus berät vor allem zu Strategiethemen und IT-Transformationen. Die rund 300 Kundinnen und Kunden kommen aus der Auto- und Fertigungsindustrie, aber auch aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Energie, Verteidigung sowie aus dem öffentlichen Sektor. 2025 machte das Unternehmen, das mehr als 4.500 Mitarbeiter beschäftigt, einen Umsatz von ungefähr 743 Millionen Euro.
Porsche baut Beteiligungen ab
Nach dem Krisenjahr 2025 baut Leiters Porsche aktuell kräftig um. Dem seit Jahresbeginn amtierenden Vorstandschef schwebt eine deutlich schlankere Sportwagenschmiede vor. Die Schwaben hatten bereits im April ihre Beteiligung an der Luxus-Sportwagenmarke Bugatti verkauft. Kurze Zeit später folgte die Ankündigung, die Batterie-Tochter Cellforce, die eBike Performance GmbH sowie die Software-Tochter Cetitec nicht weiterzuführen.
Im vergangenen Jahr war das Ergebnis der Volkswagen
Einer der Gründe für die Krise ist, dass die Stuttgarter von Januar bis Juni nur noch gut 122.300 Fahrzeuge verkauft haben (minus 16 Prozent). Insbesondere in China sanken die Zahlen. Porsche passt daher auch die Strukturen an - und hat angekündigt, bis 2035 in seiner Heimat weitere 5.000 Stellen zu streichen. Zusammen mit früheren Ankündigungen fällt dort in den nächsten Jahren mehr als jede dritte Stelle weg. Auch im Leipziger Werk wurden Jobs gestrichen./jwe/DP/he
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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