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ROUNDUP: Kurz vor Tankrabatt: Rekordsprung zur Mittagszeit

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Kurz vor dem Start des Tankrabatts haben sich Benzin und Diesel beim Mittagssprung so stark verteuert wie noch nie seit Einführung der 12-Uhr-Regel. Zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr verteuerte sich Diesel im bundesweiten Durchschnitt um 17,7 Cent pro Liter, wie der ADAC mitteilt. Bei E10 waren es 15,4 Cent. Zudem waren beide Kraftstoffe vor und nach dem Sprung klar teurer als am Vortag. Das deutet darauf hin, dass es auch im Tagesdurchschnitt des Donnerstags ein deutliches Plus geben dürfte.

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Der Grund für die Entwicklung könnte in den stark gestiegenen Ölpreisen liegen, die zuletzt auf die höchsten Werte seit 2022 geklettert waren.

Am Mittwoch war wenig Bewegung

Am Mittwoch hatten sie sich zumindest im bundesweiten Tagesdurchschnitt noch kaum bemerkbar gemacht. Superbenzin der Sorte E10 hatte in dieser Betrachtung um 0,3 Cent auf 2,106 Euro pro Liter zugelegt. Der Dieselpreis sank sogar leicht um 0,4 Cent auf 2,196 Euro.

Angesichts der Preise am Donnerstagmittag ist fraglich, ob der Tankrabatt am Freitag ausreichen wird, um den Dieselpreis unter 2 Euro zu drücken. Bei Superbenzin der Sorte E10 stehen die Chancen deutlich besser.

16,7 Cent pro Liter beträgt der Steuerrabatt, der ab Mitternacht gilt. Wie schnell er am Freitag weitergegeben wird, ist unklar. Die Tankstellen sind dazu nicht verpflichtet - zumal der Rabatt nur für Benzin gilt, das am 1. Mai nach Mitternacht Raffinerien und große Tanklager verlässt. Manche Beobachter erwarten daher, dass die Preise erst im Laufe der Zeit fallen.

Seit gut einer Woche geht es vor allem nach oben

Seit gut einer Woche steigen die Preise für Sprit tendenziell an. Bei E10 ist der bundesweite Tagesdurchschnitt am Mittwoch den achten Tag in Folge gestiegen. Bei Diesel gab es vor dem aktuellen leichten Rückgang sechs Anstiege in Folge. Aufsummiert war Diesel damit vor einer Woche noch fast 7 Cent billiger als am Mittwoch, E10 um mehr als vier Cent./ruc/DP/stk

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