- IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn in der Stahlbranche.
- Die nordwestdeutsche Stahlindustrie hat rund 60.000 Beschäftigte.
- Der Stahl-Tarifvertrag läuft Ende dieses Jahres aus.
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Hohe Kosten etwa für Energie machen Deutschlands Stahlfirmen zu schaffen, die Konkurrenz aus Asien ist hart. Die nordwestdeutsche Stahlindustrie umfasst Firmen in den Bundesländern NRW, Niedersachsen, Bremen und Hessen. Zu den prominenten Vertretern gehören die Duisburger Stahlsparte des Industriekonzerns Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie)
Wie die IG Metall ihre Forderung begründet
Die IG Metall räumt zwar ein, dass sich die Branche in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld befinde. Gleichzeitig zeigten sich aber auch erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung, argumentiert die Gewerkschaft. So entwickelten sich die Auftragseingänge der Stahlindustrie positiv.
"Wer täglich unter anspruchsvollen Bedingungen Stahl produziert und die Transformation der Branche mitträgt, hat Anspruch auf eine faire Beteiligung an der wirtschaftlichen Erholung", sagt der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Knut Giesler. Die Beschäftigten hätten in den vergangenen Jahren enorme Belastungen getragen und sie erlebten weiterhin hohe Preise für Energie, Mobilität und Lebensmittel. "Unsere Forderung ist maßvoll, nachvollziehbar und gerecht." Die Beschäftigten erwarteten ein Angebot, das ihrer Leistung und den gestiegenen Belastungen Rechnung trage.
Wie die Arbeitgeber auf die Forderung reagieren
Der Arbeitgeberverband Stahl lehnt die Forderung der IG Metall "kategorisch ab", wie es in einer Stellungnahme formuliert wird. Darin wird betont, dass eine der wesentlichen Ursachen für die Strukturkrise die mangelnde preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sei. Neben den Energiekosten spielten hierbei auch die hohen Lohn- und Lohnzusatzkosten eine zentrale Rolle.
Diese Kosten lägen im Schnitt um 15 bis 20 Prozent über dem europäischen Mittel. Nun die Entgelte deutlich anzuheben, würde den Kostennachteil verschärfen und die Zukunftsfähigkeit Tausender Arbeitsplätze gefährden. Die Arbeitgeber der deutschen Stahlindustrie stünden zu ihrer sozialen Verantwortung. "Aber diese Verantwortung steht immer im Kontext zu den Möglichkeiten und auch den sonstigen Verpflichtungen der Unternehmen", heißt es von dem Arbeitgeberverband./wdw/DP/he
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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