- Zahl der von Wölfen gerissenen Tiere hat sich verfünffacht.
- Im Jahr 2022 wurden 3.783 Tiere gerissen.
- Die meisten Risse gab es 2022 in Niedersachsen mit 970.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Am meisten Nutztierrisse gab es mit 970 im vergangenen Jahr in Niedersachsen - dort sind laut BZL auch die meisten Wölfe in Deutschland ansässig. Vor zehn Jahren waren es dort 237 Nutztierrisse durch Wölfe gewesen.
Aber: Weniger Wolfsübergriffe als 2024
Allerdings ging die Zahl der Wolfsübergriffe auf Nutztiere 2025 im Vergleich zu 2024 deutschlandweit um 11 Prozent zurück - die Zahl der geschädigten Nutztiere gar um 13 Prozent, wie im "Bericht zu Prävention und Nutztierschäden" des DBBW nachzulesen ist. Damit habe das Schadensniveau unter jenem des Jahres 2022 gelegen. Die Entwicklung der Schadenszahlen in den Bundesländern sei dabei sehr unterschiedlich - und könne auch regional innerhalb eines Bundeslandes variieren.
Denn: "Während es in vielen Wolfsterritorien nur wenige oder keine Übergriffe gibt, kann es in anderen Gebieten zu einer deutlichen Häufung von Übergriffen kommen (sogenannte Schadens-Hotspots)". Zudem geben die Zahlen keine Information darüber, wie gut oder schlecht die Tiere zum Zeitpunkt des Wolfsangriffs geschützt waren./eub/DP/mis
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