Feingold Research  | 
aufrufe Aufrufe: 31

Research, Broker, Produkte – worauf wir achten

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern

Unsere Leser fragen uns seit Jahren immer wieder, an welchen Stellen wir uns eigentlich unsere Informationen beschaffen und wie wir diese Informationsflut am Kapitalmarkt überhaupt abdecken. Sehr häufig kommt auch die Frage hinzu, ob wir etwas empfehlen können, das man parallel zu uns beobachten oder anhören sollte.

Diese Fragen sind berechtigt und folgerichtig. Gerade seit dem Aufkommen des Themas künstliche Intelligenz schafft es aus unserer Sicht weder ein Börsenbrief noch eine große Redaktion, wirklich alle Aspekte des Kapitalmarkts zu überblicken und abzubilden. Man muss sich nur vergegenwärtigen, dass große Investmentbanken Analysten beschäftigen, die teilweise nur zwei oder drei Basiswerte, also Aktien, covern, wie man so schön sagt, dort aber tief recherchieren und ihre Urteile abgeben.

Tausende oder gar Zehntausende Aktien weltweit auf dem Schirm zu haben, ist selbstverständlich unmöglich. Unser Job ist es deshalb auch, und das gelingt uns seit mittlerweile eineinhalb Jahrzehnten offenbar ziemlich gut, die Flut an Meldungen und das riesige Angebot an Basiswerten in konkrete Aktionen, Trades, Investitionen und passende Anlage- und Hebelprodukte zu übersetzen.

Unsere Informationen beziehen wir dabei aggregiert tatsächlich aus sehr unterschiedlichen Quellen. Ganz wichtig ist uns dabei: Dazu gehören auch unsere Mitbewerber, die zum großen Teil zugleich Bekannte oder gar Freunde sind. So können wir guten Gewissens den täglichen Börsenreport aus den USA unseres geschätzten Kollegen Markus Koch empfehlen.

Wir freuen uns selbst jedes Quartal auf die Quartalssplitter des Vermögensverwalters Bert Flossbach. Uns interessiert auch sehr die meist konträre Sicht von Albert Edwards von Société Générale, der landläufig als Perma-Bär gilt. Der Lateiner sagt: „Audiatur et altera pars.“ Und wenn man selbst temporär oder meist eher bullisch und proaktiv für den Markt eingestellt ist, sollte man mögliche Risiken und Warnungen trotzdem nicht überhören.

Das hilft uns ganz praktisch. Denn die vergangenen zehn bis fünfzehn Jahre haben gezeigt, dass unsere Portfolios vor allem dann ihre Stärken ausspielen, wenn es am Markt einmal ruckelt und holprig wird. Viele unserer Konkurrenten oder Mitbewerber müssen dann Portfolios schließen oder verzeichnen bei Optionsscheinpaketen Verluste zwischen 90 und 100 Prozent, während wir ganz bewusst auch mit Cashquoten und Absicherungen arbeiten. Das könnten wir jedoch nicht, wenn wir uns die angesprochenen konträren Stimmen nicht ebenfalls anhören würden.

Dazu gehört mitunter auch unser Ex-Kollege Egmond Haidt, der seine Analysen, die sich immer häufiger auch mit kleineren Aktien beschäftigen, in Kooperation mit BNP Paribas zur Verfügung stellt. Thematisch schauen wir uns sehr gern die tieferen Analysen des Emittenten Vontobel an, die besondere Stärken bei kompakten Aktienanalysen haben und je nach Trend oder Themengebiet Aktien sinnvoll aggregieren.

Zu unserem täglichen Brot gehört zudem der Blick auf Volatilitätsindikatoren, wie man sie etwa bei Vontobel oder bei der UBS findet. Ebenso betrachten wir täglich die Risk-Indikatoren, die die Börse München beziehungsweise gettex gemeinsam mit einem uns gut bekannten Marktteilnehmer über Jahre entwickelt hat. Unser geschätzter Kollege Christian Scheid besucht ebenso wie unser Ex-Kollege Gereon Kruse mit seinem Portal Börsengeflüster Eigenkapitalforen und beschäftigt sich intensiv mit kleineren deutschen Titeln. Auch das hilft uns im täglichen Austausch und vor allem Ihnen als Abonnenten.

Wir könnten die Reihe fortsetzen über zahlreiche Foren aus den USA, die Nicolas sehr genau und eng im Blick hat. Scott Galloway ist dabei nur einer von vielen Marktexperten, deren Meinung wir uns anhören und sehr ernst nehmen. Was wir nicht verfolgen, sind Marktschreier oder jene sogenannten Experten, die ausschließlich prozyklisch unterwegs sind, die bei abgestürzten Kursen den Weltuntergang ausrufen und bei extremen Rallys zum gehebelten Hinterherspringen raten.

Aus unserer Sicht, und das zeigen alle Statistiken und Erfahrungen der vergangenen 20 Börsenjahre, bringen solche sogenannten Experten für ein Portfolio vor allem Unruhe und per saldo eher Verluste als Gewinne. Die Liste ließe sich thematisch fortsetzen, etwa über die häufig sehr tiefgehenden Handbücher, Broschüren und Monatsmagazine der Société Générale. Hinzu kommt unser ausdrücklicher Verweis auf die App der Investmentbank J.P. Morgan, den Guide to the Markets, den wir auf tagesaktuell analysierter Basis für herausragend halten und der die gute Positionierung der wertvollsten Bank der Welt unterstreicht.

All diese Erkenntnisse und das Wissen, das wir aus Audioveröffentlichungen, Podcasts, Aktienanalysen, Indexbesprechungen und Themenanalysen gewinnen — insbesondere zum Bereich künstliche Intelligenz —, gießen wir am Ende in konkrete Handlungsideen, in Produkte, in Optionsscheine und in Anlagepapiere wie Bonus- und Discount-Zertifikate. Daraus bauen wir für Sie, je nach persönlichem Ansatz und Risikoneigung, unsere Portfolios und geben dazu passend die besten Produkte an die Hand.

Was heißt in diesem Zusammenhang die besten Produkte? Nun, der deutsche Derivatemarkt ist so kompetitiv wie kaum ein anderer Markt der Welt. Gerade das führt dazu, dass eine präzise Auswahl von Hebel- wie auch Anlageprodukten möglich und notwendig ist.

Am Ende macht das nämlich den Unterschied: Sie kaufen nicht irgendein Produkt auf Nvidia, Apple, Siemens, SAP oder Amazon, sondern erhalten von uns das zum jeweiligen Zeitpunkt beste, günstigste und attraktivste Produkt für Ihr Portfolio.

Dazu gehört am Ende auch die Auswahl der besten Broker. Dabei geht es um einen Mix aus Rendite — was bei Brokern primär heißt, sich die Verzinsung auf Tagesgeld anzuschauen —, um ein sehr gutes Angebot an kostenfreien oder sehr günstigen Trades und obendrein um das Allerwichtigste: die durchgehende und verlässliche Handelbarkeit an sehr volatilen Tagen.

Aus diesem Grund werden Sie in unserer Auswahlliste der besten Broker eben nicht den womöglich einfachsten und populärsten Anbieter wie Trade Republic finden. Der schlichte Grund ist die Erfahrung unseres Teams, dass Trade Republic in den vergangenen Börsenjahren in nahezu jeder volatilen Marktphase massive Probleme hatte. Und das lässt sich auch nicht dadurch aufwiegen, dass man dort momentan neben Scalable eine der besten Verzinsungen im Tagesgeldbereich bekommt.

Der Smartbroker liegt nur minimal darunter, weist bei der Handelbarkeit von Derivaten jedoch bessere Preise auf, wurde von Finanztest ebenso wie von uns als Gewinner identifiziert und bietet womöglich noch nicht die beste Haptik in der Plattform. Entscheidend ist am Ende aber das Gesamtpaket aus Zuverlässigkeit an ruckeligen Handelstagen, sehr gutem Tagesgeld und günstigen Preisen bei Hebel- wie auch Anlageprodukten, was ausdrücklich auch ETFs einschließt.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen an der Börse viel Erfolg. Und wer noch nicht bei uns ist und unseren Börsenbrief lesen und abonnieren möchte: Sie wissen, wo Sie uns finden.

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend