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DAX, Öl, Gold – Iran antwortet – brisante Ausgangslage

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Iran hat seine endgültige Antwort auf den US-Vorschlag nach eigenen Angaben über Pakistan an Washington übermittelt. Nach Darstellung der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA konzentrieren sich die Verhandlungen aus iranischer Sicht ausschließlich auf ein Ende des Kriegs. Die Nuklearfrage sei vollständig ausgeklammert. Teheran hatte diese rote Linie bereits im April gezogen und bekräftigt nun erneut, dass über Atomthemen erst in einem separaten Abkommen nach Kriegsende gesprochen werden könne.

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Damit steht die iranische Position weiter im offenen Gegensatz zur Linie aus Washington und Jerusalem. Donald Trump hatte zuletzt klargemacht, dass für ihn ein Kriegsende ohne Nuklearabkommen nicht infrage kommt, und Iran am Donnerstagabend mit drastischen Worten für den Fall einer Weigerung gedroht. Parallel erklärte Benjamin Netanyahu in einem Interview mit „60 Minutes“, der Krieg sei „nicht vorbei“, solange sich nukleares Material und Anreicherungsanlagen weiter in Iran befänden. Zugleich sagte er, Trump habe ihm erklärt: „I want to go in there“ – also mit US-israelischen Spezialkräften in Iran hineinzugehen, um das angereicherte Uran zu sichern.

Zusätzliche Brisanz bekommt die Lage durch neue Warnungen Teherans an Europa. Irans Vizeaußenminister drohte Großbritannien und Frankreich wegen ihrer Kriegsschiff-Entsendungen in Richtung Straße von Hormus mit einer „immediate decisive response“. Die Stationierung von Zerstörern unter dem Vorwand des Schutzes der Schifffahrt sei selbst eine Eskalation. Hintergrund ist eine mögliche gemeinsame Mission von Großbritannien und Frankreich; London hat dafür die HMS Dragon in die Region geschickt, Paris den Flugzeugträger Charles de Gaulle ins Rote Meer verlegt. Diese europäische Mission steht jedoch unter der Bedingung einer Waffenruhe – und genau dafür enthält Irans heutige Antwort nach den vorliegenden Angaben keine Zugeständnisse.

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Parallel verdichten sich die Hinweise, dass die militärische Lage auf See weiter angespannt bleibt. Südkorea bestätigte nun offiziell, dass das Frachtschiff HMM Namu am 4. Mai in der Straße von Hormus von zwei iranischen Drohnen getroffen wurde. Neue Bilder sollen ein fünf Meter breites und sieben Meter tiefes Loch am Heck zeigen. Der erste Treffer habe einen Brand im Maschinenraum ausgelöst, der zweite das Feuer über das Heck ausgedehnt. Der iranische Botschafter wurde daraufhin ins Außenministerium in Seoul einbestellt. Zugleich verließ Netanyahu nach Berichten von i24NEWS abrupt eine Konferenz am Toten Meer und kehrte für ein „dringendes“ Telefonat mit Trump nach Jerusalem zurück. Das unterstreicht, wie wenig die jetzt übermittelte iranische Antwort nach einer Entspannung aussieht.

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