- Concrete Chemicals plant synthetische Flugkraftstoffe in Schwedt.
- Das Projekt erhält 350 Millionen Euro Fördergeld.
- PCK stellt Flächen im Industriepark Schwedt bereit.
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Zuvor war das Vorhaben am Standort des Zementherstellers Cemex in Rüdersdorf vorgesehen. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte am Vormittag mit, es habe jetzt die Verlagerung des Projektes von Concrete Chemicals an den Standort der Ölraffinerie PCK Schwedt ermöglicht.
Die bereits bewilligten Fördermittel von 350 Millionen Euro könnten ausgezahlt werden, sobald die Genehmigung der Europäischen Kommission vorliege, hieß es aus Berlin. Davon übernimmt das Land Brandenburg nach eigenen Angaben 104 Millionen Euro.
Ministerium: Neue Perspektiven für ostdeutsche Industrieregion
Das Projekt eröffne neue Perspektiven für den Strukturwandel in der ostdeutschen Industrieregion und stärke den Raffineriestandort in Schwedt, so das Bundeswirtschaftsministerium. Concrete Chemicals ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Enertrag und Zaffra.
Für klimafreundlicheres Fliegen soll mit abgeschiedenem CO2 und mit erneuerbarer Energie gewonnem Wasserstoff eine Alternative zu fossilem Kerosin hergestellt werden. Seit 2025 sind Airlines bei Abflügen aus der EU verpflichtet, im Schnitt zwei Prozent ihres Treibstoffs aus nachhaltigen Flugkraftstoffen zu decken. Bis 2050 soll dieser Anteil auf 70 Prozent steigen.
Land: PCK in Schwedt stellt Flächen bereit
Im Industriepark in Schwedt werden laut brandenburgischem Wirtschaftsministerium für die Ansiedlung des Projektes Flächen bereitgestellt, die im Besitz der PCK sind. Die Raffinerie gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft, die wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine unter Treuhandverwaltung des Bundes stehen./mow/DP/zb
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