Das Programm trägt deutliche nationalistische Züge. Die Botschaft ist ziemlich eindeutig: Das Land müsse sich vor allem auf das vermeintlich Eigene besinnen, dann werde vieles besser. Nur was genau? Kein Bus fährt häufiger, wenn Sachsen-Anhalt künftig unter dem Slogan "#deutschdenken" vermarktet wird. Keine Schule findet einen zusätzlichen Lehrer, weil dort keine Regenbogenflagge mehr hängen darf. Und kein mittelständischer Betrieb besetzt eine freie Stelle, weil Schüler mehr über das Deutsche Reich lernen. Sachsen-Anhalt hat andere Probleme. Das Land verliert Einwohner und Fachkräfte. Viele Kommunen kämpfen mit knappen Kassen. Die Wege zur Arbeit, zum Arzt oder zur Berufsschule sind lang. (...) Eine Partei, die in Sachsen-Anhalt jenseits der 40 Prozent liegt und eine Alleinregierung anstrebt, muss sich von ideologischen Sprechblasen lösen und die konkreten Probleme des Landes in den Blick nehmen./yyzz/DP/zb
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