"Bei allem sonstigen erratisch wirkenden Agieren Trumps kann man in seiner Nahostpolitik eine gewisse Konsequenz erkennen. Die in seiner ersten Amtszeit ausgehandelten Abraham Accords ebneten den Weg zu einer Annäherung der arabischen Nachbarn an Israel, die zurzeit allerdings durch den Krieg im Gazastreifen gebremst ist. Auch mit den Angriffen gegen den Iran und dem Vorgehen gegen Terrormilizen sortiert Donald Trump - im Verbund mit Israel - den Nahen Osten neu. Allerdings bleiben absehbar zwei Probleme übrig, die seiner Vision im Wege stehen: zunächst sind da zwei Millionen Menschen im Gazastreifen, die Israels Regierungschef Netanjahu umsiedeln - also vertreiben - will. Und zum anderen die Frage, wie weit der Wagemut reicht, im Iran doch einen Regimewechsel herbeizuführen. Beides wäre ein gefährliches Spiel."/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.