ARIVA.DE Redaktion  | 
aufrufe Aufrufe: 3135

Bitcoin mit Kaufsignal: Das sieht jetzt wieder richtig aus!

Die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung der Welt befindet sich auf Erholungskurs. Der Bitcoin-Chart verspricht jetzt weiteres Aufwärtspotenzial.
play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Eine goldene Bitcoin-Münze (Symbolbild).
Quelle: www.gettyimages.de"> - © bodnarchuk/iStock Editorial / Getty Images Plus/Getty Images www.gettyimages.de: ...
BTC/USD 77.793,000 BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar) Chart +0,32%
Zugehörige Wertpapiere:
ETH/USD 2.318,280 ETH/USD (Ethereum / US-Dollar) Chart +0,07%
Zugehörige Wertpapiere:

Bitcoin wieder gefragt, Trendwende gewinnt an Fahrt

Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran hat Anlegerinnen und Anleger aufatmen lassen. Seit mehr als zwei Wochen findet an den weltweiten Aktienmärkten eine Aufholjagd statt, wie sie selten zuvor beobachtet wurde. Der Technologie-Index Nasdaq 100 konnte mit 13 Gewinntagen in Folge die beste Serie seit 1992 erzielen.

Auch andere Risikoassets sind wieder gefragt. Das gilt nicht für Titel mit hohem Beta oder Meme-Aktien, sondern auch für Kryptowährungen. Gegenüber seinen 52-Wochen-Tiefs hat der Bitcoin in den zurückliegenden Wochen mehr als 30 Prozent an Wert gewonnen. Das ist eine bemerkenswerte Kehrwende, nachdem sich der Preis zuvor mehr als halbiert hatte.

Aus technischer Perspektive hat sich die Lage zwar noch nicht von Grund auf verändert, doch der starke Preisanstieg sorgte für zahlreiche Verbesserungen. Dazu gehören nicht zuletzt Kaufsignale, welche Bitcoin jetzt weiteren Auftrieb verleihen könnten.

Quelle: TradingView.com | Bitcoin (in US-Dollar)

Starke Erholung auch dank Entspannung im Iran-Konflikt

Gegenüber den Anfang Oktober verzeichneten Allzeithochs im Bereich von 126.300 US-Dollar befindet sich Bitcoin in einem Abwärtstrend. Kurzfristig zeigt der Trend jedoch klar nach oben, nachdem es im Bereich von 65.000 US-Dollar zu einer Bodenbildung gekommen ist. Aus technischer Perspektive profitierte die davon, dass der Bitcoin nach dem Erreichen seines 52-Wochen-Tiefs mit Blick auf den Relative-Stärke-Index (RSI) klar überverkauft war. Das machte ein Gelingen der Bodenbildung und eine Erholung umso wahrscheinlicher.

Genau diese inzwischen angelaufen, wobei die Entspannung im Nahost-Konflikt insofern zur Verbesserung beigetragen hat, als dass die seit ihrem Peak gesunkenen Energiepreise die Inflations- und damit auch die Zinserwartungen gemäßigt haben. Die anhaltend hohen Anleiherenditen waren zuletzt einer der größten Bremsklötze am Bein des zinslosen Assets Bitcoin. In den vergangenen Tagen trotzte die Kryptowährung steigenden Ölpreisen – das spricht jetzt für relative Stärke gegenüber Inflationserwartungen, die damit plötzlich wieder zum Rückenwind für Bitcoin, Ethereum und Co. werden könnten.

Nach Kaufsignalen wartet jetzt die erste Bewährungsprobe

Nach einer zunächst moderaten Erholung konnte Bitcoin seinen Aufwärtstrend zuletzt verschärfen. Möglich wurde das durch den Vorzeichenwechsel im Trendstärkeindikator MACD, der inzwischen wieder einen Aufwärtstrend anzeigt. Dass beide technische Indikatoren zuletzt mit dem Bitcoin-Kurs gestiegen sind, spricht außerdem für die Nachhaltigkeit des jüngsten Trends.

Mit Blick auf die nächsten Widerstände hat Bitcoin Platz bis in den Widerstandsbereich von 82.500 bis 85.000 US-Dollar. Nur ein Prozent darüber lauert die 200-Tage-Linie. Deren Überwinden wäre ein starkes prozyklisches Kaufsignal und würde einen übergeordneten Trendwendwechsel andeutet.

Technische Indikatoren stellen die Weichen auf Grün

Angesichts der aktuellen technischen Stärke, noch ohne dass Bitcoin bereits überkauft wäre, ist ein Vordringen in diesen Bereich die wahrscheinlichste Option. Vor einem Ausbruch könnte es jedoch zu einer zwischenzeitlichen Verschnaufpause kommen, um eine bis dahin mögliche Überhitzung zu konsolidieren und Luft für die nächste Rallyestufe zu holen. Die nächsten Ziele lägen dann im Bereich von 95.000 US-Dollar.

Um dieses Setup nicht zu gefährden, sollte Bitcoin nicht mehr unter die 50-Tage-Linie und schon gar nicht unter die Unterkante des flacheren der beiden aktuellen Aufwärtstrendkanäle fallen. Dann nämlich läge im Chart eine Bärenflagge vor, die als Trendfortsetzungssignal für den aktuell noch vorherrschenden übergeordneten Abwärtstrend interpretiert werden müsste.

Das könnte dich auch interessieren

Fazit: Da ist noch Luft nach oben  aber nicht ohne Restrisiken!

Der Bitcoin befindet sich nach einer Erholungsrallye in den vergangenen Wochen technisch in einer hervorragenden Ausgangslage für weitere Gewinne. Zwar wartet schon bald ein erster Härtetest, doch das gegenwärtige Moment könnte dafür sorgen, dass Bitcoin diesen mühelos (im Zweifel nach einer kurzen Zwischenkonsolidierung) bewältigt. Für eine erneute Verschlechterung der Situation müsste Bitcoin hingegen deutlich nachgeben. Es besteht also ein ausreichend großer Risikopuffer für Long-Positionen.

Nicht aus dem Auge verlieren sollten Krypto-Anlegerinnen und -Anleger jedoch die Energiepreise und Anleiherenditen. Sollten sich die Inflationserwartungen verstetigen, spräche das für anhaltend hohe oder sogar steigende Zinsen. Das könnte Digitalwährungen wie zuletzt wieder deutlich unter Druck setzen.

Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross


Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend