"Die Probleme Deutschlands lassen sich nicht auf einen schlichten Namen verdichten: Trump. Der eigensinnige, prinzipienvergessene, irrlichternde US-Präsident macht viel Ärger - ist aber nicht für alles verantwortlich, was uns beschwert. Wer sich von ihm emanzipieren und ungeachtet seiner weltpolitischen Querschüsse behaupten möchte, muss sich auf eigene Stärken besinnen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat das in seiner Regierungserklärung an diesem Donnerstag mit einem Satz zusammengefasst: Wir müssen unsere Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig machen. Das hat mit Donald Trump nur am Rande zu tun, ist vielmehr eine Hausaufgabe für Merz, die er bisher nicht erledigt hat. Ganz im Gegenteil: Zu Beginn dieser Woche sah sich die Bundesregierung gezwungen, die (ohnehin bescheidene) Wachstumsprognose für das laufende Jahr nach unten zu korrigieren - ein miserables Vorzeichen für das Vorhaben des Kanzlers."/DP/jha
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