"Innerhalb der Union gilt es nun, geräuschlos und binnen weniger Tage eine Schlüsselposition zu besetzen. Gesetzte Aspiranten innerhalb der CDU-Riege gibt es nicht, womöglich greift Kanzler Merz auf Personal aus seinem Kabinett zurück. Wer auch immer Spahn folgen wird: Diese Personalie ist entscheidend für die Regierungsarbeit im Bund. Der Rücktritt ist auch aus einem anderen Grund von größerer Bedeutung: Denn Spahn wurden immer wieder Ambitionen auf das Kanzleramt nachgesagt. Aus dem Rennen um die Merz-Nachfolge ist der Christdemokrat nach seinem Rücktritt ausgeschieden - was die Perspektiven von Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst weiter verbessern dürfte. Noch ist Merz im Amt, der nun die schwerste Personalkrise seiner Amtszeit managen muss. Für Spahn selbst dürfte eine Elternzeitphase folgen, eine spätere Rückkehr auf die politische Bühne ist nicht auszuschließen."/yyzz/DP/stw
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