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Pressestimme: 'Münchner Merkur' zu Trump/Davos

MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Münchner Merkur" zu Trump/Davos:

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Noch ist Grönland nicht verloren. Trump verachtet Europas Staatschefs, doch er fürchtet wie der Teufel das Weihwasser den Gegner, der am Dienstag die Bühne betrat - und eine noch bessere Show ablieferte als "The Don" selbst: der Weltfinanzmarkt. Ob US-Dollar, US-Aktien oder US-Staatsanleihen: Alles wurde in Grund und Boden verkauft. Ein Aktiencrash und ein Absturz der Wirtschaft sind nicht das, wofür seine Anhänger ihn gewählt haben. In der Vergangenheit war Trump geschmeidig genug, auch mal einen Rückzieher zu machen, wenn seine Methode, den Gegner mit Drohungen zu überwältigen, nicht funktionierte. In Davos hat er schon mal abgerüstet: Er bitte um "ein Stück Eis". Kriege er das nicht, werde er das "nie vergessen". Das klang mehr nach beleidigtem Kind als nach entschlossenem Eroberer./yyzz/DP/mis


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