"Der US-Präsident ist nicht nur launisch, wie oft zu lesen ist. Er betreibt eine fundamental paradoxe Politik. Trump will Amerikas Rolle einerseits verringern und andererseits der Welt seinen Stempel aufdrücken. Er schwört dem Werteimperialismus der Neokonservativen ab, die Demokratie und Marktwirtschaft mit Waffengewalt in die Welt tragen wollten, und entwickelt einen eigenen. (.) Im Kern ist Trump ein Brutalist. Ihn fasziniert nackte Gewalt, so wie die Architekten der 1970er-Jahre, für deren Bauten der Begriff einst geprägt wurde, von der Wucht rohen Betons fasziniert waren. Schwäche verachtet Trump nicht nur, sie reizt ihn, nährt seine Angriffslust - siehe Kanada, Panama und Grönland. Daher kann sich Europa die bisherige Abhängigkeit von Amerika nicht mehr leisten. Und daher muss es auch nach einer freundlichen Verabschiedung im Weißen Haus für Merz weiter darum gehen, Europas Eigenständigkeit zu stärken."/yyzz/DP/stw
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