- Die CDU ist offiziell gegen Leihmutterschaft.
- Jens Spahn hat einen Sohn von einer Leihmutter.
- Der Sohn wurde in den USA geboren.
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"Vaterfreuden, Wählerleid: Offiziell ist die CDU gegen Leihmutterschaft. Dass ihre Spitzenpolitiker sich darum privat nicht scheren, ist, gelinde gesagt, schwierig. Sie haben es wieder getan. Nach dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU) hat jetzt auch Unions-Fraktionschef Jens Spahn die Geburt eines von einer Leihmutter ausgetragenen und in den USA geborenen Sohnes vermeldet. "Wie sagte der große Franz Beckenbauer: 'Der liebe Gott freut sich über jedes Kind'", zitierte die Bild-Zeitung aus einer Nachricht, die Spahn an enge Freunde und Kollegen aus den USA verschickt haben soll. Nichts gegen Beckenbauer. Möge der Kaiser weiterhin in Frieden ruhen. Aber wenn es darum geht, worüber der liebe Gott sich freut, so war die maßgebliche Autorität für Katholiken bislang stets der Papst in Rom und nie der Kaiser. Und wie will der Staat eigentlich von Bürgern Gesetzestreue verlangen, wenn führende Politiker die Gesetze, die im Inland gelten, im Ausland umgehen? Dass Unionswähler das an der Urne mehrheitlich goutieren werden, sollte die CDU jedenfalls besser nicht erwarten."/yyzz/DP/men
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