"Den perfiden Einsatz von betäubenden Substanzen, die Opfer wehrlos machen, härter zu bestrafen, scheint zunächst ein weiterer Baustein zu sein, um Frauen besser vor Gewalt zu schützen. Allerdings wird sich durch ein solches Gesetz die Situation für die Opfer kaum verbessern. Das Problem ist, dass K.o.-Tropfen zum Bewusstseinsverlust führen. Wenn die Opfer wieder zu sich kommen, haben sie häufig massive Erinnerungslücken. Zudem sind die Substanzen nur wenige Stunden im Körper nachweisbar. All das macht die rechtliche Verfolgung und Sanktionierung eines sexuellen Übergriffs nach Gabe von K.o.-Tropfen schwierig. Viele Opfer zeigen die Tat auch gar nicht an, etwa weil sie aufgrund des zeitweiligen Gedächtnisverlusts keine belastbare Aussage machen können."/yyzz/DP/he
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