SCHWERIN (dpa-AFX) - Nach einer Reihe von Attacken auf die Energieversorgung in Deutschland ist die Aufmerksamkeit auch der Behörden in Mecklenburg-Vorpommern sehr hoch. Polizei und Netzbetreiber hätten "im Lichte der Ereignisse in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen Abstimmungen geführt, die zu Jahresbeginn vereinbarten Prozessschritte erneut überprüft und insbesondere aktuelle zusätzliche Schritte zum Informationsaustausch vereinbart", teilte das Schweriner Innenministerium auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.
Für dich zusammengefasst:
Die Polizei verstärkt Kontrollen an Energieanlagen in MV.
Ein Spaziergänger entdeckte einen verdächtigen Gegenstand.
Es gab einen Angriff auf das Umspannwerk in Brandenburg.
Öffentlich wahrnehmbare Suchaktionen hätten sich dem nicht angeschlossen, aber alle Beteiligten haben ihre Kontrollaufmerksamkeit noch einmal verstärkt und fokussiert, teilte das Ministerium weiter mit: "Dazu gehört auch, dass während Streifenfahrten ausgewählte Punkte des Netzes besondere und zusätzliche Beobachtung erfahren."
Zuletzt hatte am Donnerstagabend ein Spaziergänger einen verdächtigen Gegenstand an einem Umspannwerk in Dormagen zwischen Köln und Düsseldorf entdeckt. Zuvor gab es unter anderem einen Angriff auf das Umspannwerk Turnow-Preilack unweit des Kraftwerks Jänschwalde in Brandenburg./sff/DP/zb
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