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Polizei: Raketenteile in Jerusalems Altstadt niedergegangen

JERUSALEM/TEHERAN (dpa-AFX) - Nach einem iranischen Raketenangriff sind nahe der heiligen Stätten der drei Weltreligionen in Jerusalem nach Polizeiangaben Trümmerteile niedergegangen. Polizeikräfte und Sprengstoffexperten seien gegenwärtig an mehreren Einschlagorten in der Altstadt im Einsatz, hieß es in einer Polizeimitteilung.

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Deutsche Polizeibeamte bei einer Demonstration (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

Betroffen seien unter anderem der Tempelberg, die Grabeskirche und das jüdische Viertel. Auch an weiteren Orten in Jerusalem sei es zu Einschlägen gekommen. Es gab zunächst keine Informationen zu möglichen größeren Schäden an den heiligen Stätten, die im arabisch geprägten Ostteil Jerusalems liegen.

Der Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee ist die drittheiligste Stätte im Islam. Für Juden ist der Tempelberg mit der Klagemauer die heiligste Stätte, weil an dem Ort früher zwei jüdische Tempel standen.

Die Grabeskirche steht an dem Ort, an dem Jesus der christlichen Überlieferung nach gestorben und wieder auferstanden ist. Sie gilt als heiligster Ort des Christentums.

"Dieser Vorfall unterstreicht, dass der Feind nicht zwischen Religionen oder Gotteshäusern unterscheidet - Synagogen, Moscheen oder Kirchen", hieß es in der Mitteilung der Polizei. Er verdeutliche auch, warum die heiligen Stätten während des Iran-Kriegs auf Anweisung des Zivilschutzes vorerst für Besucher geschlossen blieben./le/DP/men

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