Eine Salamipizza (Symbolbild).
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Pizza-Milliardär greift ein: Jack Cowin will Domino’s retten

Die Aktie der bekannten Pizza-Kette schwankte in den vergangenen Jahren stark. Der australische Ableger allerdings ist dagegen um mehr als 90 Prozent eingebrochen. Sorgt ein alter Hase der Branche jetzt für die Wende?
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Domino's Pizza Enterprises (DPE) ist ein in Australien ansässiges Unternehmen und der größte unabhängige Franchise-Betreiber der Domino's Pizza Marke weltweit. DPE betreibt Einzelhandelsgeschäfte und Franchise-Dienstleistungen, vor allem in Australien, Neuseeland, Asien und Europa.

Die börsennotierte Kette mit Sitz in Sydney betreibt über 3.500 Filialen von Australien bis Europa – und steckt in der Krise. Der Aktienkurs ist seit dem Hoch 2021 um 90 Prozent eingebrochen. Dem Fast-Food-Riesen machen steigende Kosten, neue Konkurrenz durch Lieferplattformen und schwache Auslandsgeschäfte, vor allem in Japan und Frankreich, zu schaffen.

Der Milliardär Jack Cowin hält knapp 25 Prozent an DPE, ein zentraler Teil seines auf 3,2 Milliarden US-Dollar geschätzten Vermögens. Seit Juli führt er das Unternehmen als Interims-Chairman, nachdem CEO Mark van Dyck nach nur einem Jahr seinen Abgang ankündigte. Van Dyck hatte zwar ein Sanierungsprogramm mit Filialschließungen und Kostensenkungen vorgelegt, doch Cowin drängte auf schnelleres Handeln.

Branchenveteran Cowin hat Fast Food nach Australien gebracht und ist besonders bekannt als Gründer und Betreiber von Hungry Jack's, der australischen Franchise-Version von Burger King. 

Doch aktuell läuft es nicht rund. Für das abgelaufene Geschäftsjahr meldete DPE einen Verlust von 3,7 Millionen Australischen Dollar, nach 96 Millionen Gewinn im Vorjahr. Die Schlussdividende wurde mehr als halbiert, die Aktie stürzte am Mittwoch um 22 Prozent ab – der stärkste Tagesverlust seit Januar. Im ersten Halbjahr 2025 lag der Fehlbetrag sogar bei 22,2 Millionen Dollar (Dollarkurs).

Anleger und Analysten fordern nun Stabilität an der Spitze. "Die ständigen Führungswechsel verunsichern Investoren", sagt Marktbeobachter Josh Gilbert von eToro, gegenüber Bloomberg. 


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