- Die RWE-Aktie schloss am Mittwoch bei 49,69 Euro.
- RWE sicherte sich den Großteil der Offshore-Auktion in UK.
- RWE und SSE kontrollieren rund 75 % der Offshore-Kapazität.
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Die RWE-Aktie hat am Mittwoch einen Meilenstein gefeiert und erstmals seit 2011 wieder an der 50-Euro-Marke gekratzt. Die Aktie des Essener Energiekonzerns schloss mit 49,69 Euro und markierte damit einen der stärksten Tagesgewinne im DAX. Der Kurssturz von nur wenigen Cent zur psychologisch wichtigen Marke wird bereits als starkes Signal für Anleger wahrgenommen.
Grund für den Kursaufschwung ist die jüngste Offshore-Wind-Auktion in Großbritannien, bei der RWE den Löwenanteil der Projekte für sich sichern konnte. Die Analysten von Bernstein Research bezeichnen den Konzern als "großen Gewinner" der Auktion und heben hervor, dass RWE mit einer Kapazität von 6,9 Gigawatt aus fünf Projekten die Führung übernommen hat.
Mit rund 25 GW an zulässiger Kapazität für Offshore-Windprojekte kontrollieren RWE und der britische Versorger SSE etwa 75 % der genehmigten Kapazitäten, wobei RWE besonders gut positioniert ist.
Die Auktionsergebnisse sind für die Unternehmen vielversprechend, insbesondere für RWE, das voraussichtlich eine Rendite von 9-10,5 Prozent erzielen wird. Diese stabilen Renditen könnten den Gewinn pro Aktie (EPS) langfristig positiv beeinflussen. Gleichzeitig birgt die politische Landschaft Risiken: Die rechte Reform UK Partei hat bereits angekündigt, Verträge der AR7-Auktion infrage zu stellen, wenn sie an die Macht kommt, was die Investoren verunsichern könnte.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Die Börse reagierte positiv auf diese Nachrichten, und auch die SSE-Aktien, ein weiterer Gewinner der Auktion, zogen um mehr als 2 Prozent an. Der Kursanstieg von RWE und der Abschluss des Milliarden-Deals mit KKR untermauern das Vertrauen der Märkte in den Essener Energiekonzern.
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