Trotz der moderaten Gewinne hat sich Brent-Öl seit Ende letzter Woche um etwa zehn Dollar je Barrel verbilligt. Hintergrund ist der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Iran sowie die damit verbundene Erleichterung, dass es nicht zu einer gefährlichen Eskalation der Lage in der ölreichen Region am Persischen Golf gekommen ist. Vor allem die Sorge über die Folgen einer möglichen Blockade der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus am Zugang des Persischen Golfes hatte die Ölpreise zeitweise deutlich nach oben getrieben.
Allerdings bleibt die Lage fragil. So will der Iran die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde vorübergehend aussetzen.
Gestützt wurden die Ölpreise auch durch die Entwicklung der Ölreserven in den USA. In der vergangenen Woche waren die Lagerbestände an Rohöl nach Einschätzung des Interessenverbands American Petroleum Institute kräftig gesunken. Die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung bestätigten am Nachmittag das Bild. Fallende Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt deuten auf ein knapperes Angebot hin und sorgen so in der Regel für Auftrieb bei den Ölpreisen./la/jha/
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.