Ölpreise sinken - Gegenbewegung nach jüngstem Preissprung

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 336
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Luftaufnahme Ölraffinerie, Raffinerieanlage, Raffineriefabrik
- ©iStock

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind zu Beginn der Woche nach dem am Freitag erreichten Fünfmonatshoch wieder gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember sank am Montag um anderthalb Prozent auf 108,18 US-Dollar. Am Freitag war der Brent-Preis noch bis auf 110 Dollar (Dollarkurs) geklettert und damit auf den höchsten Stand seit Mai.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Ende der vergangenen Woche hatten Berichte über anhaltende Konflikte in wichtigen Ölstaaten die Preise nach oben getrieben. Vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen hatten Saudi-Arabien mit Raketen und Drohnen angegriffen, während Russland und die Ukraine sich gegenseitig mit Angriffen auf die Energieinfrastruktur überzogen hatten.

Am Montag erreichten den Ölmarkt unterschiedliche Signale aus der Krisenregion im Nahen Osten. So gab es zwar erneut Angriffe auf zwei Tanker im Persischen Golf. US-Energieminister Chris Wright versuchte aber, die Anleger mit Aussagen zur Versorgung aus dem Persischen Golf zu beruhigen.

Seinen Worten zufolge sind die Öllieferungen aus dem Persischen Golf wieder auf etwa 80 Prozent ihres Niveaus vor dem Konflikt gestiegen. Lieferungen von Raffinerieprodukten aber seien weiterhin eingeschränkt. Er stehe in Gesprächen mit europäischen Verbündeten, um Dieselvorräte freizugeben, sagte der Energieminister.

Ein Anstieg der Öllieferungen aus der Golfregion könne die Ölpreise kaum belasten, sagte Emily Ashford, Leiterin der Energieforschung bei der Standard Chartered Bank (Standard Chartered Bank Aktie). Hierfür sei die Lage nach wie vor zu unsicher. Solange die Schifffahrt nicht sicherer wird und sich die Warenströme nicht nachhaltig erholen, dürften die Preise nach Einschätzung der Expertin kaum nachgeben.

Werte aus dem Artikel:
Brent Crude Ölpreis 111,4844 $ +1,95%
WTI Rohöl NYMEX Rolling 100,3559 $ +2,07%

Im Sommer war der Brent-Kurs wegen der Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs bis auf 70 Dollar gefallen. Da die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA aber stockten, zog der Ölpreis wieder kräftig an. Nach wie vor bleibt die Lage im Nahen Osten der wichtigste Faktor für die Preisentwicklung am Ölmarkt./jkr/la/he


Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB7K049 , DE000NB7USQ2 , DE000NB7XVX6 , DE000NB5XYM7 , DE000NB6GUG0 , DE000NB6GSU5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren